Rudas ad Ditz: Millionenschwere Abfertigung für Pinkl ist obszön

Verträge, die schlechtes Management belohnen, künftig verhindern

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas kritisierte heute, Freitag, die Haltung des Hypo-Alpe-Adria-Aufsichtsratschef Johannes Ditz zur millionenschweren Abfertigung für den scheidenden Hypo-Boss Franz Pinkl: "Es ist nicht nachvollziehbar, warum Manager, die ihren Job schlecht gemacht haben, Millionenabfertigungen bekommen sollen. Das ist obszön und nicht gerechtfertigt. Solche Verträge dürfen künftig nicht mehr möglich sein." Nachdem die Hypo aufgrund "eklatanter Misswirtschaft" notverstaatlicht werden musste, sei es wichtig, dass die Politik derartige Fehlentwicklungen thematisiere. "Ich denke nicht, dass Ditz ein Zacken aus der Krone gefallen wäre, hätte er gegen die Pinkl-Millionen gestimmt und nicht von seinem Dirimierungsrecht Gebrauch gemacht", so Rudas. ****

Die beiden Aufsichtsräte Draxler und Scholten haben richtig daran getan, gegen die Pinkl-Abfertigung zu stimmen: "Auch sie sind, wie Ditz, an das Aktienrecht gebunden. Als Vertreter des Eigentümers, somit der Steuerzahler, haben sie aber ihre Verantwortung wahrgenommen", so Rudas in Richtung des Hypo-Aufsichtsratchefs. (Schluss) mo

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0002