ÖH Uni Wien: Freier Bildungszugang hängt an seidenem Faden

Karls Zustimmung zur Verwendung des Notfallparagraphen stürzt freien Bildungszugang an Uni Wien, TU und WU in den Abgrund.

Wien (OTS) - Seit Jahren wird am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien versucht, Erstsemestrige durch de facto Zugangsbeschränkungen das Studienleben schwer zu machen. Von 1.269 Inskribierten dürfen wegen Knock-Out Prüfungen nur mehr 729 regulär den zweiten Teil der Studieneingangsphase beginnen.

"Die miserablen Studienbedingungen sind einzig auf die jahrelange Unterfinanzierung der Hochschulen zurückzuführen. Die Fehler der Regierung jetzt durch Zugangsbeschränkungen und Knock-Out- Prüfungen auf dem Rücken der Studierenden auszutragen ist unverantwortlich", so Oona Kroisleitner vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.

"Zugangsbeschränkungen haben an keiner Uni zu besseren Studienbedingungen geführt. Anstatt immer den selben Stehsatz zu wiederholen, ist es jetzt an der Zeit, über andere Lösungen nachzudenken, Frau Ministerin Karl!", so Veronika Helfert in Richtung Wissenschaftsministerium.

Karl verschärft damit die Situation der heterogenen Gruppe an StudentInnen, die schon durch den Schulzweig, ungleiche finanzielle Möglichkeiten und kulturellen Background ungleiche Möglichkeiten in der akademischen Welt haben.

"Karl will mit Hilfe von 124b auf dem Rücken sozial schwächer gestellter StudentInnen eine Elite-Uni bauen. Wir hoffen, dass die Wissenschaftsministerin keine Unterstützung bei der Regierungspartnerin findet", schließt Flora Eder vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.

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