BZÖ-Bucher kritisiert Griechenland-Hilfe auf Kosten der EU-Bürger

"Länder der Euro-Zone müssen in Zukunft einfach mehr Sorgfalt an den Tag legen"

Wien (OTS) - BZÖ-Bündnisobmann Klubobmann Abg. Josef Bucher kritisierte heute, dass "die Milliardenhilfe für Griechenland auf Kosten der anderen EU-Staaten und deren Bürgerinnen und Bürger gehe". "Griechenland hat sich seinerzeit den Eintritt in die Euro-Zone erschlichen, die EU hat bei der Kontrolle völlig versagt und jetzt müssen die EU-Steuerzahler die Zeche für das Missmanagement in Brüssel und Athen zahlen", so Bucher, der bezweifelt, dass Griechenland jemals diese Kredite zurückzahlen wird können.

Bucher verlangt daher, dass die Verantwortlichen für dieses griechische Finanzdesaster zur Rechenschaft gezogen werden. "In Zukunft muss es zu einer stärkeren EU-Aufsicht für die Budgets der Mitgliedsländer kommen. Der Fall Griechenland hat eindeutig bewiesen, dass die Kontrollmechanismen der Europäischen Union kläglich versagt haben. Die Aufsicht der EU ist derzeit zu lax", betonte Bucher.

Ein echtes Armutszeugnis für die EU ist nun der Umstand, dass beim IWF um Geld gebettelt werden müsse. Diese Vorgangsweise schwäche die "Glaubenskraft" an den Euro. Der Bündnisobmann tritt für die Einhebung einer Spekulationssteuer auf Rohstoffe zur Speisung eines EU-Währungsfonds ein, um eine mögliche Schieflage selbst zu beseitigen.

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