Bayr: Schädliche Auswirkungen von Agrotreibstoffen wissenschaftlich untermauert

Wien (OTS/SK) - "Die jetzt in Brüssel vorgestellte Studie zu den sogenannten "Bio"-Treibstoffen bestätigt die Unsinnigkeit und sogar Gefährlichkeit, des Ziels der EU, bis 2020 zehn Prozent an erneuerbaren Energien im Verkehrsbereich durch Agrotreibstoffe erreichen zu wollen", so Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung. Und weiter: "Ich begrüße diese wissenschaftliche Untermauerung der bekannten Zweifel am massiven Einsatz der Agrotreibstoffe." ****

Die erwähnte Studie belege, dass bei einem Beimischungsgrad von deutlich mehr als fünf Prozent in Benzin und Diesel Umweltschäden auftreten. "Der massive Einsatz von Agrotreibstoffen hat aber nicht nur schädliche Konsequenzen für die Umwelt. Der damit verbundene Anstieg der Lebensmittelpreise löst Hungersnöte aus, wie etwa in Mexiko, wo sich die Menschen ihr Grundnahrungsmittel nicht mehr leisten können, weil der Mais für die Tankfüllungen produziert wird", betont Bayr.

"Es gilt, diese Erkenntnisse rasch politisch konsequent umzusetzen und sowohl in Österreich als auch auf EU-Ebene den Einsatz von Agrotreibstoffen zu begrenzen und andere erneuerbare Energiequellen wie Wasser, Wind und Sonne auch für die Mobilität verstärkt zu nutzen. Darüber hinaus muss sicher gestellt werden, dass die Agrotreibstoffe, die in Verwendung kommen, tatsächlich lückenlos aus nachhaltiger Produktion stammen", so Bayr abschließend. (Schluss) mo

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