Spindelegger zum österreichischen Beitrag zur EU-Hilfe für Bevölkerung in den palästinensischen Gebieten

Wien (OTS) - "Die aufrechte Blockade des Gazastreifens und die massiven Beschränkungen der Freizügigkeit in der Westbank erschweren den Alltag der Bevölkerung massiv. Die EU hat wiederholt klar gemacht, dass sie die Menschen in den palästinensischen Gebieten nicht im Stich lässt und leistet Jahr für Jahr maßgebliche humanitäre Hilfe. Der österreichische Beitrag zu den Zahlungen der EU ist ein sichtbarer Ausdruck unserer Solidarität mit der leidgeprüften Bevölkerung und unseres Engagements in der Region", so Außenminister Michael Spindelegger anlässlich aktueller Hilfszahlungen im Rahmen des PEGASE-Mechanismus (Palästinensisch-europäischer Mechanismus sozioökonomischer Hilfe).

Im Februar 2008 stellte die EU ihre Unterstützung für die palästinensischen Gebiete auf eine neue Grundlage - den PEGASE-Mechanismus. Österreich war von Anfang an dabei und beteiligt sich heuer wieder mit 500.000 EUR. Mit diesen Geldern werden mehr als 51.000 Familien in der Westbank und im Gazastreifen unterstützt:
"Diese Unterstützung ist eine konkrete Hilfe für die notleidenden Familien und verbessert ihre Lebensbedingungen", so der Außenminister.

Österreich ist damit der erste europäische Mitgliedsstaat, der seinen PEGASE-Beitrag direkt an die Europäische Kommission überwies:
"Der gemeinsame europäische Mechanismus in den letzten zwei Jahren hat sich bewährt. Mit den direkten Zahlungen an die Kommission erhöhen wir die Wirksamkeit und Effizienz der europäischen Entwicklungszusammenarbeit", so Spindelegger.

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