FP-Kunasek: "Roter Zick-Zack-Kurs geht weiter!"

Wien (OTS) - Nachdem Österreich über acht verschiedene Verkehrsverbünde verfügt, bleibt die Übersichtlichkeit, wie so oft, auf der Strecke. Im Gegensatz zur Schweiz gibt es kein Einheitsticket für Österreich, mit dem man einerseits alle Verkehrsverbünde nutzen kann und es andererseits durch einen sozial adäquaten Preis für die Bevölkerung leistbar wird. Die Einführung eines genau solchen Österreich-Tickets forderte FPÖ-NAbg. Mario Kunasek jetzt in einem Entschließungsantrag.

Dass der rote "Zick-Zack-Kurs" kein Ende nimmt ist für Kunasek, Mitglied im Verkehrsausschuss, einmal mehr klar geworden: "Im gestern eingebrachten Entschließungsantrag wurde von mir die Einführung eines Österreich-Tickets gefordert, mit dem man alle österreichischen Verkehrsverbünde nutzen kann. In der Schweiz funktioniert dieses System bereits seit Jahren und rund 320.000 Schweizer nutzen diese Jahresnetzkarte!". Einen genau solchen Antrag brachte SP-Abgeordnete Lohfeyer kurz vor den Nationalratswahlen 2008 ein, der damals natürlich Zustimmung von Seite der SPÖ fand. Kunasek:
"Ein identer Antrag der FPÖ wurde gestern von der SPÖ abgelehnt - man fährt den Zick-Zack-Kurs also weiter!".

Die Gründe für die Einführung eines solchen Österreich-Tickets sind für Kunasek vielfältig: "Ein solches Ticket würde viele Bürger dazu bewegen, auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen! Das wäre natürlich nicht aus verkehrspolitischer Sicht, sondern auch aus Umweltschutzgründen sehr begrüßenswert." Die Unübersichtlichkeit der Fahrkarten österreichweit ist für Kunasek mit ein Grund, warum viele Bürger sich den Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel nicht vorstellen können: "Derzeit benötigt man diverse unterschiedliche Fahrkarten, um von Wien mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf einen Berg im Salzkammergut zu fahren. In der Schweiz benötigt man von der Stadt auf den Berg nur ein Ticket!".

Dass sich die SPÖ nun einer solchen Einführung wieder quer stellt ist für Kunasek unverständlich: "2008 wurde von Seiten damaliger Regierungsmitglieder immer wieder auf die rasche Einführung eines solchen Österreich-Tickets gedrängt und sogar schon ein möglicher Preis genannt. Von einer tatsächlichen Einführung hat man aber bislang keine Spur gesehen!".

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0002