Presserat neu: Medienethik auch für EU wichtiges Thema

Medienhaus Wien forscht in EU-Projekt über Presseräte

Wien (OTS) - Heute findet die konstituierende Sitzung des neuen österreichischen Presserats statt. Parallel startet ein von der EU-Kommission gefördertes Projekt zu Medienethik und Medienverantwortung in Europa. Elf europäische und ein arabischer Partner vergleichen im Projekt "Media Accountability and Transparency in Europe (MediaAct)" traditionelle Formen der Selbstregulierung und suchen nach neuen Modellen zur Unterstützung von Qualität und Ethik im Journalismus. Medienhaus Wien ist dabei für die Formulierung medienpolitischer Empfehlungen an nationale Regierungen und die EU-Kommission verantwortlich.

"Es wird entscheidend sein, auch neue Medien- und Kommunikationsformen einzubinden", sagt Dr. Daniela Kraus, Koordinatorin beim österreichischen Projektpartner. "Presseräte und Ehrenkodices müssen z. B. auch den Journalismus im Netz, dessen Reichweiten am stärksten wachsen, einbeziehen." Im Team von Medienhaus Wien wirken Univ. Prof. DDr. Matthias Karmasin (wissenschaftliche Leitung), Dr. Andy Kaltenbrunner und Bakk. Klaus Bichler mit. Die Gesamtleitung des Projekts liegt bei Univ. Prof. Dr. Susanne Fengler (Erich-Brost-Institut für internationalen Journalismus/TU Dortmund). Die Bedeutung, die die EU dem Thema Medienqualität beimisst, zeigt sich daran, dass MediaAct als eines von nur 31 Projekten unter 482 Einreichung zur Förderung in dieser Programmlinie des 7. EU Forschungsrahmenprogramms ausgewählt wurde.

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Medienhaus Wien, Dr. Daniela Kraus
Tel.: 01/406 32 32, daniela.kraus@medienhaus-wien.at
http://www.medienhaus-wien.at - http://www.mediaact.eu

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