Keck: "Wollen nachhaltige Gesundheitspolitik"

Wien (OTS/SK) - "Was wir wollen ist eine nachhaltige Gesundheitspolitik", sagte SPÖ-Nationalratsabgeordneter Dietmar Keck am Donnerstag im Parlament bei der Diskussion um das Tabakgesetz. Er betonte: "Der Staat hat Verantwortung für seine Bürger zu tragen". Keck zog dabei den Vergleich mit dem Straßenverkehr, wo auch Maßnahmen gesetzt werden, um Unfälle und Tote zu vermeiden. Neben den Angestellten in Gastronomiebetrieben müssen auch Dritte - also Kinder, Schwangere und Nichtraucher - geschützt werden. "Es darf nicht sein, dass die rauchende Minderheit die Mehrheit beeinträchtigt", betonte Keck. Zu den Kritikern sagte er: "Wir brauchen keinen Populismus in dieser Sache." ****

Keck erklärte, dass der Zigarettenpreis für viele Raucher keine Hürde sei, mit dem Zigarettenkonsum aufzuhören. Nachdem der Europäische Gerichtshof (EuGH) den Mindestpreis von 3,45 Euro für eine Packung Zigaretten gekippt hat, sei Finanzminister Pröll nun aufgefordert, "eine Verbilligung zu verhindern". (Schluss)rb

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