Drei Verurteilungen im Betrugsprozess

Wiener Linien von Gericht bestätigt

Wien (OTS) - Bei einem Betrugsprozess gegen vier bei den Wiener Linien tätig gewesene Mitarbeiter sind heute am Wiener Landesgericht die Urteile gefallen. Drei der vier Angeklagten wurden zu 15, 12 bzw. 7 Monaten bedingter Haft verurteilt. Nur ein Urteil - 7 Monate - ist rechtskräftig. Die Wiener Linien, die im Rahmen ihres Controlling-Systems den Betrug im September 2007 aufgedeckt haben, sehen sich durch das Urteil in ihrer Vorgehensweise, die aufgedeckten Unregelmäßigkeiten sofort zur Anzeige zu bringen, bestätigt.

Konkret wurde den vier Angeklagten vorgeworfen, in Absprache mit einigen ebenfalls verurteilten Mitarbeitern einer Zulieferfirma Bestellungen manipuliert zu haben. In mehreren Fällen soll nur ein Teil des gesamten Bestellwertes geliefert worden sein, den Rest sollen die Beschuldigten in bar untereinander aufgeteilt haben.

Nachdem das Controlling der Wiener Linien im September 2007 auf verdächtige Vorgänge aufmerksam geworden, hat das Unternehmen selbst die vier Mitarbeiter angezeigt und suspendiert sowie eine umfangreiche Neuordnung der Prozesse im Materialmanagement eingeleitet. Weitere zivilrechtliche Schritte in diesem Fall werden nun von Seiten der Wiener Linien nach Rechtskraft des Urteils geprüft.

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