Binder-Maier: Grüner Bericht gibt Aufschluss über Lage der Landwirtschaft

Muchitsch: Die Landwirtschaft geht uns alle an

Wien (OTS/SK) - "Der Grüne Bericht gibt Aufschluss über die Lage der Landwirtschaft und die Situation der bäuerlichen Bevölkerung und wir nehmen diesen Bericht sehr ernst", so SPÖ-Nationalratsabgeordnete Gabriele Binder-Maier, heute, Donnerstag im Nationalrat. Für sie als SPÖ-Familiensprecherin sei die Situation der Familien und Frauen in der Landwirtschaft von besonderer Bedeutung. "Die Landwirtschaft geht uns alle an", betonte der Abgeordnete Josef Muchitsch, der darauf verweist, dass der Grüne Bericht deutlich zeige, in welchen Bereichen Handlungsbedarf bestehe. Für den Nationalratsabgeordneten Christian Faul steht fest, dass die Täuschung der Konsumenten durch falsche Kennzeichnungen ein Ende haben muss. ****

Der grüne Bericht gebe, so Binder-Maier, Aufschluss über die Förderungen und zeige, dass die bäuerlichen Familien 112 Millionen Euro aus dem Familienförderungsfond erhalten hätten. "Diese Leistungen können sich sehen lassen", so Binder-Maier, die auf die Wichtigkeit von Klarheit bei Familienleistungen verweist.

Muchitsch: Förderungen in der Landwirtschaft gerechter verteilen

Josef Muchitsch betonte, dass die Förderungen in der Landwirtschaft künftig gerechter verteilt werden müssen. Weiters sprach sich der SPÖ-Abgeordnete für eine bessere Kennzeichnungspflicht aus: "Die Konsumenten wollen heimische Produkte, sie wollen nicht länger getäuscht werden. Wir brauchen Produkte in denen nicht nur '100 Prozent aus Österreich' draufsteht, sondern auch drinnen ist." Bauern und Konsumenten müssten einen "Bund" schließen um gute, österreichische Qualität zu fairen Preisen zu fördern.

Angepriesenen Qualitätsbegriff nachkommen

Christian Faul sprach sich ebenfalls für eine strengere Kennzeichnungspflicht aus und kritisierte die Täuschung der Konsumenten. Es sei nicht tragbar, dass Produkte, deren Zutaten quer durch Europa transportiert werden, als "100 Prozent aus Österreich" gekennzeichnet werden. "Hier werden die Menschen getäuscht. Wir müssen dem angepriesenen Qualitätsbegriff endlich nachkommen", so Faul, der hier die Landwirtschaftskammer gefordert sieht. (Schluss) sv

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