Berlakovich: Internationaler Schutz gefährdeter Arten bestätigt

Abschluss der Konferenz zum Internationalen Artenschutzübereinkommen CITES in Doha

Wien (OTS) - Heute endete die CITES-Vertragstaatenkonferenz in
Doha, bei der die Weichen für die kommenden zwei Jahre für den Schutz von Arten gestellt wurden, die durch internationalen Handel bedroht sind. CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) regelt den internationalen Handel mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Zentraler Punkt bei der Konferenz war der Schutzstatus von einzelnen Arten. Eine Listung in Anhang II von CITES erlaubt kontrollierten kommerziellen Handel, im Anhang I des Abkommens ist jeglicher Handel verboten. Österreich hat sich bei der Konferenz gegen den Verkauf von Rohelfenbein und für den verstärkten Schutz des Eisbären, der Haie, verschiedener Korallengruppen und des Blauflossenthunfisches stark gemacht. Auch der Schutz des afrikanischen Elefanten in Sambia und Tansania stand auf der Tagesordnung. Österreich hat sich gemeinsam mit der EU basierend auf wissenschaftlichen Studien dafür eingesetzt, dass die Schutzstufe für afrikanischen Elefanten nicht, wie von beiden Ländern beantragt, aufgeweicht wird.

"Gerade heuer, im internationalen Jahr der Artenvielfalt soll der Schutz von Tieren und Pflanzen ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt werden. Die Konferenz hat gezeigt, dass weltweit noch mehr Bewusstsein für die Bedeutung unserer biologischen Vielfalt geschaffen werden muss und der Artenschutz nicht durch internationalen Handel ausgehöhlt werden darf", so Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich des Abschlusses der 15. Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) in Doha, Katar. Dies teilt das Lebensministerium abschließend mit.

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