KWF Bilanz 2009: Auch im Krisenjahr wurde kräftig investiert!

Klagenfurt (OTS) - Exakt 499.907.970,- EUR (+ 62 % gegenüber 2008) betrug das Investitionsvolumen, das durch die 1.126 vom KWF geförderten Projekte der Kärntner Unternehmen ausgelöst wurde. Knapp 50 Mio EUR an Förderbarwert* (+ 47 % gegenüber 2008) wurden zugesagt bzw. ausbezahlt. Dadurch konnten rund 17.000 bestehende Arbeitsplätze gesichert und über 1.100 neue geschaffen werden.

Das Förderjahr 2009 stand im Zeichen des "Konjunkturpaket Kärnten 2009-2010". Darin enthalten waren die Förderaktionen "Konjunkturbonus", "Investitionskostenbezogene Lohnkostenförderung", "Tourismus-Qualitätsoffensive" und die Adaptierung des Förderprogramms "Kleinstunternehmen". Mittels dieser Programme wurden im Jahr 2009 in 680 Förderfällen insgesamt 12,7 Mio EUR eingesetzt.

Bei der Analyse nach Unternehmensgrößen zeigt sich, dass 44,0 Mio EUR bzw. 91 % des Förderbarwerts - bezogen auf Einzelunternehmen** -auf KMU entfielen. Im Vergleich der Förderbarwerte je Arbeitsplatz wird ersichtlich, dass auch 2009 Kleinst- und Kleinunternehmen überdurchschnittlich stark gefördert wurden.

Seit der Gründung des "Technologiefonds" im Jahr 1999 sind rund 180 Mio EUR an Fördermitteln in die Entwicklung Kärntens als Hightech-Standort geflossen, wodurch seitens der Unternehmen 2 Mrd EUR in die Modernisierung Kärntens investiert wurden. 2009 betrug der Förderbarwert bei 101 Projekten 9,8 Mio EUR.

Knapp 38 Mio EUR (4 Mio EUR mehr als 2008) an Bundesfördermitteln konnten Kärntens Unternehmen 2009 für insgesamt 1.063 Projekte zusätzlich lukrieren.

Erfolgreich abschließen konnte der KWF das EU Ziel 2-Programm Kärnten 2000-2006, wobei die verfügbaren Mittel - rund 85 Mio EUR -durch professionelles Programmmanagement zu 100 % ausgenutzt wurden. Auch im laufenden Ziel 2-Programm Kärnten 2007-2013 konnten bereits 38 Projekte (Gesamtinvestitionsvolumen über 154 Mio EUR) mit rund 15 Mio EUR an EU-Mitteln und rund 15 Mio EUR an nationalen Mitteln genehmigt werden.

Im EU Ziel 3-Programm "Europäische Territoriale Kooperation" (INTERREG IV 2007-2013) konnten bereits 20 % der bis 2013 zur Verfügung stehenden Mittel für Projekte zwischen Österreich und Slowenien gebunden werden, bei Projekten mit Italien sogar 30 %.

Ausblick

Die Förderung von Schwerpunkten war bereits in der Vergangenheit Teil der Strategie zur anhaltenden Strukturverbesserung Kärntens und wird jetzt für die Unterstützung des Konjunkturaufschwungs forciert. Durch die Umsetzung der Strategie "Kärnten 2020 - Zukunft durch Innovation" soll an vorhandene Stärken angeknüpft und eine international sichtbare Profilierung Kärntens erreicht werden. Die Förderung von Innovationen innerhalb von Schwerpunkten wie Produktionstechnologien, Informations- und Kommunikationstechnologien und Nachhaltigkeit trägt wesentlich zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Kärnten bei. Der KWF wird deshalb weiterhin aktiv auf erfolgversprechende Unternehmen mit innovativen Ideen zugehen.

* Förderbarwert = Volumen der nicht zurückzuzahlenden Zuschüsse + Barwert für Darlehen (im Wege der Abzinsung ermittelter Gegenwartswert der Förderung)

** Einzelunternehmen = ohne "Gemeinnützige Einrichtungen" (Schulen, Universität) sowie "Sonstige" (Kooperationen, Organisationen..)

Details: www.kwf.at/2009

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Klagenfurt am Wörthersee
Dr. Marliese Fladnitzer
T: (0463) 55 800-18, mailto: fladnitzer@kwf.at

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