VP-Korosec ad KH Nord: Wiener SPÖ wickelt Großprojekte weiterhin dilettantisch ab

Massiver Zeitverlust und überhöhte Kosten gehen zu Lasten der Bevölkerung

Wien (OTS) - "Wir haben dem Ankauf des ÖBB-Grundstücks in der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderates zugestimmt, denn für die ÖVP Wien war immer klar, dass wir links der Donau ein modernes Schwerpunktkrankenhaus dringend brauchen", betont die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec.
Gänzlich abzulehnen sei jedoch nach wie vor die völlig intransparente Informationspolitik der SP-Stadtregierung. "Was wir hier im Gesundheitsbereich vorfinden, ist ein Scherbenhaufen. Hier wurde von Anfang an seitens der Stadtregierung und der Führungsriege des Wiener Krankenanstaltenverbundes nicht mit offenen Karten gespielt", kritisiert die VP-Mandatarin.

Zeitplan und Kostenrahmen sind völlig aus dem Ruder gelaufen

Speziell was den Zeitplan zur Errichtung sowie den prognostizierten Kostenrahmen betreffe, sei die SP-geführte Wiener Stadtregierung einmal mehr kläglich gescheitert. "Die Kosten haben sich seit Bekanntwerden des Projekts 2005 mehr als verdoppelt, wir werden die Schallmauer von einer Milliarde Euro mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit überschreiten. Das zeugt für mich einmal mehr davon, dass die SPÖ aus dem AKH-Dilemma nichts gelernt hat und bis zum heutigen Tag nicht ordentlich wirtschaften kann", so Korosec. Wie schlecht die Planung des Mega-Projekts konzipiert wurde, zeige sich auch in dem Umstand, dass aufgrund der Zeitverzögerung an bestehenden Spitälern das Geld für dringend notwendige Sanierungen fehle.

Es sei einfach unerträglich, dass bestehende Spitäler ihre Investitionen aufschieben müssten, weil sich der KAV beim Lieblingsprojekt Krankenhaus Nord übernommen habe. Der Wiener Krankenanstaltenverbund liege auch jetzt noch mit dem einzig verbliebenen Bieter für die Errichtung des Krankenhauses bei den Kosten meilenweit auseinander. Dieser Zustand stimme sie nachdenklich, erklärt die VP-Gesundheitssprecherin.

Wien braucht frischen Wind in der Gesundheitspolitik

"Die SP-Stadtregierung ist gänzlich verantwortungslos mit hunderten Millionen an Steuergeld umgegangen. Wie kommen eigentlich die Wienerinnen und Wiener dazu, dass sie dieses Chaos der roten Stadträtinnen und Stadträte einmal mehr ausbaden müssen. Wien hat besseres verdient, es braucht rasch frischen Wind in der Bundeshauptstadt, am besten gleich am 10. Oktober 2010", so Korosec abschließend.

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