BZÖ-Petzner leitet rechtliche Schritte gegen Millionen-Abfertigung für Pinkl ein

Offenlegung der Boni-Regelungen und Verträge des neuen Hypo-Vorstandes gefordert

Wien/Klagenfurt (OTS) - "Franz Pinkl hat in nur zehn Monaten die Hypo vollends an die Wand gefahren und wird nun dafür von der ÖVP und deren Aufsichtsräten in der Hypo mit drei Millionen Euro Steuergeld beschenkt. Nicht nur, dass dieses horrende Geldgeschenk in keiner Weise rechtfertigbar ist und die Volksseele zu Recht zum Kochen bringt, hätte der Aufsichtsrat die Möglichkeit, ja sogar die Pflicht gehabt, diese Millionenzahlung ganz zu verhindern", sagt heute der BZÖ-Generalsekretär und geschäftsführende Bündnisobmann von Kärnten, Stefan Petzner und beruft sich dabei auf Paragraph 97 und § 78 des Aktiengesetzes, wonach der Aufsichtsrat dafür zu sorgen hat, dass die Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder (Gehälter, Gewinnbeteiligungen, Aufwandsentschädigungen, Versicherungsentgelte, Provisionen und Nebenleistungen jeder Art) in einem angemessenen Verhältnis zu den Aufgaben des einzelnen Vorstandsmitglieds und zur Lage der Gesellschaft stehen. Petzner dazu weiter: "Mit seinem Vorgehen setzt sich der Aufsichtsrat der Gefahr der Untreue aus. Wir werden daher eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft einbringen und über diesen Weg versuchen, dass der Steuerzahler sein Geld wieder zurück bekommt."

Überdies fordert Petzner die Offenlegung der Boni-Regelungen und Verträge des neuen Hypo-Vorstandes. "Es handelt sich schließlich um Geld des Steuerzahlers, das hier ausgegeben wird. Und es muss sichergestellt werden, dass Fehler wie der Monstervertrag für Pinkl nicht wiederholt werden."

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