Heinzl: S 34 - hochrangige Verkehrsanbindung des Traisen- und des Pielachtals an die Westautobahn im Parlament beschlossen

Wichtiges Straßen-Infrastrukturbauvorhaben zur Entlastung der Landeshauptstadt St. Pölten

St. Pölten, - (OTS/SPI) - "Der Bau der S 34 zwischen der Landeshauptstadt St. Pölten und Wilhelmsburg wurde gestern in den späten Abendstunden im Nationalrat beschlossen. Die S 34 bedeutet nicht nur eine bessere Verkehrsanbindung des Traisen- und des Pielachtals an die Westautobahn, sie bringt auch eine maßgebliche Verkehrsentlastung der Landeshauptstadt St. Pölten im Verlauf der Mariazeller Bundesstraße, der B20. Die S 34 trägt auch zur Förderung der Entwicklungsachse Krems - St. Pölten - Traisen - Lilienfeld bei -ein aufstrebender Wirtschaftsraum, wo neue Arbeitsplätze entstehen werden und der sich zudem über steigende Bevölkerungszahlen freut", so der St. Pöltner SPÖ-Nationalrat und SPÖ-Verkehrssprecher Anton Heinzl zum Parlamentsbeschluss. ****

Der NÖ Zentralraum wartet bereits mehr als ein Jahrzehnt auf die Realisierung der S 34. Der Verkehr nimmt rasant zu, die Landeshauptstadt "erstickt" im Verkehr. Täglich rollen bis zu 40.000 Autos und LKWs mitten durch das Siedlungsgebiet von St. Pölten und den Stadtteilen, direkt an Schulen, Kindergärten und Geschäften vorbei. "Es ist wohl kein Wunder, dass es zu zahlreichen Unfällen mit Personenschäden kommt. Allein vom 2005 bis November 2009 wurden 338 Menschen verletzt, 4 davon starben. Viele Unfälle passieren bei Tageslicht, zu den Stoßzeiten", sieht Heinzl in der S 34 auch eine Maßnahme zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.

"Die Errichtung der S 34 ist mit rund 135 Millionen Euro veranschlagt. Die nunmehr beschlossene 'Westvariante' ist zudem bereits die kostengünstigste und trägt damit auch bereits notwendiger Sparsamkeit bei derartigen Projekten Rechnung. Die Westvariante ist mit rund 9 Kilometer kürzer und zudem auch noch um rund 50 Millionen Euro billiger als die Ostvariante", verweist Heinzl auf die Vorteile der West- gegenüber der Ostvariante. Die Westvariante braucht deutlich geringere Flächen, es werden keine zusammenhängenden Siedlungsgebiete oder hochwertige Freizeit- und Erholungsräume durchschnitten. Ebenso ist aus umweltpolitischen Überlegungen die Westvariante umweltverträglicher und auch besser ins Landschaftsbild einzufügen.
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