Nationalrat: BZÖ-Haubner übt heftige Kritik am Sozialminister

Auch notwendige Korrekturen im Pflege-Bereich nehme der Sozialminister nicht in Angriff

Wien (OTS) - Heftige Kritik am Sozialminister wegen dem Fehlen
eines Pflegegesamtkonzeptes übte heute BZÖ-Sozialsprecherin Abg. Ursula Haubner in ihrem Debattenbeitrag. "Seit der Ankündigung von seinem Vorgänger Buchinger aus dem Jahr 2007, ein solches Konzept zu erstellen, ist aber bis heute nichts passiert", so Haubner.

Auch, dass es tausende Pflegekräfte in Oberösterreich fehlen, ignoriere Hundstorfer. "So sind hunderte Plätze in den oberösterreichischen Seniorenheimen leer, weil einfach die Pflegekräfte fehlen. Wir fordern daher einen Lehrberuf für Pflege und Betreuung, damit die jungen Menschen eine Chance bekommen, in diesen Beruf einzusteigen. Das hätte ich mir vom Sozialminister als neue Idee schon erwartet", meinte Haubner.

Auch notwendige Korrekturen im Pflege-Bereich nehme der Sozialminister nicht in Angriff. "Die immense Bürokratie und der Kompetenzdschungel sind für die 400.000 Menschen, die diese unverzichtbare Leistung für Betreuung und Pflege wirklich benötigen, unzumutbar. Statt hier Vorschläge zu machen, philosophiert der Minister darüber, ob man nicht das Pflegegeld in eine Sachleistung umwandeln sollte. Nicht mit uns, Herr Minister", stellte Haubner klar.

"Auch die jungen Menschen sollten eine Chance bekommen, eine Pension zu erhalten. Wir haben mit dem Pensionskonto ein zukunftweisendes Modell", meinte Haubner, für die im Herbst die Stunde der Wahrheit für Hundstorfer schlagen wird, wenn dann die Pensionen angepasst oder nicht angepasst werden.

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