Binder-Maier: Den Sparstift bei den jüngsten Mitgliedern unserer Gesellschaft anzusetzen ist der falsche Weg!

Vorstoß des Gemeindebundes ist abzulehnen

Wien (OTS/SK) - Klar ablehnend äußerte sich am Donnerstag SPÖ-Familiensprecherin Gabriele Binder-Maier angesichts des Infragestellens des Gratiskindergartens und der Absage einer akademischen Ausbildung für Kindergärtnerinnen seitens des Gemeindebundes. "Kinder haben ein Recht auf die bestmögliche Betreuung. Es kann nicht sein, dass jetzt die Schwächsten in unserer Gesellschaft den Preis für die Finanzkrise bezahlen", so Binder-Maier, die betonte, dass die SPÖ Vorschläge für einen ausgewogenen Mix aus einnahmen- und ausgabenseitigen Maßnahmen zur Budgetsanierung vorgelegt habe. Dieser beinhalte auch eine Bankenabgabe, die Finanztransaktionssteuer und den Wegfall der Spekulationsfrist bei Aktiengewinnen. "Hier muss die Verteilungsfrage auf allen Ebenen gestellt werden. Die Kosten der Krise müssen von jenen übernommen werden, die sie verursacht haben. Kindergärten sind Bildungseinrichtungen und maßgeblich für die Entwicklung von Kindern. Den Sparstift bei den Kleinsten anzusetzen ist der falsche Weg, daher ist dieser Vorstoß abzulehnen", so die SPÖ-Familiensprecherin gegenüber dem SPÖ-Pressedienst abschließend. (Schluss) mo/mp

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