ÖVP Wien kritisiert Missstände in der Stadtentwicklung

Wien (OTS) - Die Landesparteiobfrau der ÖVP Wien, Christine Marek, wies heute, Donnerstag, in einer Pressekonferenz auf "Missstände und Geldverschwendung" im Stadtentwicklungskonzept der regierenden SPÖ hin. Die ÖVP stehe dafür, Wien nicht nur am Papier zur bürgerfreundlichsten Stadt der Welt zu machen, so Marek. Für eine sinnvolle Stadtplanung brauche man Wissen und Kompetenz, man müsse am Menschen Maß nehmen und sich an Vorbildern orientieren, die es international sehr wohl gebe. In Wien handle man derzeit jedoch völlig planlos und baue "unkoordiniert" an 13 verschiedenen Stadtentwicklungsgebieten. Marek nannte mehrere Beispiele, die eine "völlige Fehlplanung vieler Projekte aufzeigen würden". Sie nannte in diesem Zusammenhang den Hauptbahnhof (Anbindung an nur eine U-Bahn), Praterstern ("Gestaltungsdesaster"), Pratervorplatz (Baukostenüberschreitung), die Donauplatte und das "Mega-Thema" Krankenhaus Nord, bei welchem die Kosten mittlerweile auf eine Milliarde Euro explodiert seien. Zudem sei die Verkehrsanbindung "katastrophal geplant" und die Bettenanzahl zu hoch. Hier werde "unnötig Steuergeld ausgegeben" und nicht nachhaltig gedacht, so die Landesparteiobfrau. Bei einer Mitbeteiligung der ÖVP an der Regierung werde man versuchen, bei einigen Projekten "nochmals neu an den Start zu gehen".

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