VP-Praniess-Kastner: Drogenpolitik der Wiener SPÖ ist gescheitert

Anliegen der Bürger/innen mit "Drüberfahren" bei Seite geschoben

Wien (OTS) - "Ich vermisse in der Drogenpolitik der roten Wiener Stadtregierung eine Strategie, die das Problem an den Hot Spots wie Karlsplatz, Praterstern, Westbahnhof und dergleichen entschärft. Ein Verschieben in letzter Minute auf die Bezirke ist definitiv keine ordentliche Lösung", kritisiert die Drogensprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Karin Praniess-Kastner, in der heutigen Aktuellen Stunde des Wiener Gemeinderates.

Statt die Bürger/innen mit ihren Sorgen ernst zu nehmen und sie rechtzeitig und umfassend zu informieren, wurde auch beim aktuellen Projekt des Ganslwirt-Provisoriums im 4. Bezirk die alt bekannte Methode des "Drüberfahrens" von der Gesundheitsstadträtin und dem Wiener Drogenkoordinator gewählt.

Der SPÖ fehlt seit Jahren der Mut

Eine unzureichende Gesundheits-, Integrations- und Sozialpolitik der SP-Stadtregierung habe dazu geführt, dass man nun - obwohl angeblich die offene Szene kleiner wird - buchstäblich fünf vor zwölf nach Ausweichquartieren suchen müsse. "Wien braucht neue Ansätze, um in der Drogenpolitik auch tatsächlich eine adäquate Hilfestellung für die Betroffenen zu erreichen, denn die bisherigen Versuche sind kläglich gescheitert", so Praniess-Kastner abschließend.

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