Csörgits: Jeder Arbeitslose, ist ein Arbeitsloser zu viel

Verstärkt gegen Jugendarbeitslosigkeit ankämpfen

Wien (OTS/SK) - "In der Erklärung des Sozialministers Rudolf Hundstorfer war deutlich zu spüren, dass der Bundesregierung unter Bundeskanzler Werner Faymann die Absicherung des Sozialstaates Österreich ein besonderes Anliegen ist", betonte SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits am Donnerstag im Nationalrat. "Wir können stolz darauf sein, dass sich die Zahl der Arbeitslosen verringert hat. Das beweist, dass die von der SPÖ-geführten Bundesregierung gesetzten Maßnahmen zur Vermeidung und Verringerung von Arbeitslosigkeit gegriffen haben", betonte die SPÖ-Sozialsprecherin, die jedoch klar stellte, dass dennoch jeder Arbeitslose, einer zu viel sei. ****

Ganz besonders schlimm für Csörgits ist, wenn junge Menschen von der Arbeitslosigkeit betroffen sind. "Jugendarbeitslosigkeit ist oft mit Perspektivlosigkeit verbunden", erklärte Csörgits. Die junge Generation fühle sich deshalb oft unverstanden und um ihre Zukunft beraubt, so die SPÖ-Sozialsprecherin. Neben dem Bund, der 1.100 Lehrstellen für Jugendliche zur Verfügung gestellt hat, wurden auch im Bereich der Länder 1.500 Arbeitsplätze geschaffen um der Arbeitslosigkeit von Jugendlichen entgegenzutreten, so Csörgits. An dieser Stelle bedankte sich diese auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des AMS für die hervorragende Arbeit mit den Jugendlichen. Denn die Verweildauer in der Arbeitslosigkeit betrage bei jungen Menschen nur 73 Tage, so Csörgits.

Durch Maßnahmen der SPÖ-geführten Bundesregierung Arbeitsplätze gesichert

Das österreichische Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) habe in mehreren Studien festgestellt, dass die beiden Konjunkturpakete und die Steuerreform der sozialdemokratisch geführten Bundesregierung gut, wichtig und richtig seien. Dadurch konnten 41.000 Arbeitsplätze abgesichert werden, so Csörgits, die auch die Arbeitsmarktpakete lobte mit denen 45.000 Arbeitsplätze gerettet bzw. geschaffen werden konnten. "Wir werden diesen Weg konsequent weiter verfolgen", betonte die SPÖ-Sozialsprecherin.

Sozialpolitik muss immer Wohl der Menschen im Auge behalten

"Wir werden in Zukunft im Bereich des Gesundheits- und Sozialwesen dafür Sorge tragen, dass auch hier mehr Menschen in Beschäftigung kommen", erklärte Csörgits. Ein weiter wichtiger Schwerpunkt für die SPÖ-Sozialsprecherin sei nach wie vor der Bereich der Frauenbeschäftigung. Ebenfalls im Zusammenhang mit der Integrationsoffensive müssen im Jahr 2010 verstärkt Maßnahmen gesetzt werden, so Csörgits, die bekräftigte: "21.000 Menschen sollen die Möglichkeit erhalten, Deutschkurse zu besuchen, weil es Menschen mit besseren Sprachkenntnissen am Arbeitsmarkt leichter haben."

Für die SPÖ-Sozialsprecherin ist Sozialpolitik ein wichtiger Bestandteil einer Demokratie. "Die Sozialpolitik muss deshalb weiterentwickelt werden und immer das Wohl der Menschen im Auge behalten", so Csörgits. (Schluss) ab

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