Sonntagsarbeit beschränken - Breite europäische Allianz für den arbeitsfreien Sonntag

Sprecher der "Allianz für freien Sonntag" Franz Georg Brantner bei Konferenz des Europäischen Parlaments

Wien (OTS) - (GPA-dpj/ÖGB) - "Arbeit am Sonntag muss auf die für die Gesellschaft notwendigen Bereiche wie Gesundheit, Sicherheit und Verkehr beschränkt bleiben. Der arbeitsfreie Sonntag darf nicht auf reiche Volkswirtschaften beschränkt bleiben. Daher ist es wohltuend zu sehen, mit welcher Breite die Allianz für den freien Sonntag die europäische Ebene erreicht hat", erklärt der Sprecher der Österreichischen "Allianz für den freien Sonntag" und Vorsitzender des Wirtschaftsbereichs Handel in der GPA-djp, Franz Georg Brantner gestern im Rahmen einer Konferenz des Europäischen Parlaments zum Schutz des arbeitsfreien Sonntags.++++

In einem politischen Aufruf richtet eine fraktionsübergreifende Allianz prominenter EU-Parlamentarier sowie Vertreter/innen von Gewerkschaften und NGOs aus zahlreichen EU-Ländern, darunter auch die GPA-djp, im Rahmen einer ersten europäischen Konferenz zum Schutz des arbeitsfreien Sonntags im Europäischen Parlament eine klare Botschaft an die EU-Institutionen: "Es darf zu keinen Verschlechterungen bestehender Schutzstandards im Bereich der Arbeitszeit kommen und das gilt auch für arbeitsfreie Sonn- und Feiertage, die als wichtige Zeiträume für gemeinsame Freizeitgestaltung, Familienleben sowie soziale, kulturelle und religiöse Aktivitäten erhalten bleiben müssen."

In Österreich hat die breite Allianz für den arbeitsfreien Sonntag bereits Tradition. Unter maßgeblicher Mitwirkung des ÖGB und der GPA-djp ist es in den letzten Jahren erfolgreich gelungen, so manchen politischen Anlauf zur Abschaffung des arbeitsfreien Sonntags im Keim zu ersticken. Nun hat dieser Ansatz auch die EU erreicht.

Die EU-Kommission nimmt derzeit einen neuen Anlauf zur Überarbeitung der bestehenden EU-Arbeitszeitregelungen. "Da kommt diese Initiative im Europäischen Parlament gerade recht. Dem Aufruf des europäischen Bündnisses kann man sich nur ausnahmslos anschließen. Jede Gemeinschaft braucht Freiräume zur Gestaltung gemeinsamer Zeit", so Franz-Georg Brantner.

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