Hundstorfer: Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen greifen - Seit 28.Februar haben 41.000 Arbeitslose Beschäftigung gefunden

Jugend im Fokus - Regierung erhöht Budget für Jugendförderung für 2010 auf 560 Mio. Euro

Wien (OTS/SK) - "Vom 28. Februar 00:00 Uhr bis 24. März 17:00 Uhr haben 41.000 Arbeitslose Menschen wieder eine Beschäftigung aufgenommen", so Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer, heute, Donnerstag, im Nationalrat. Dass sich Arbeitslosigkeit in vier Bundesländern unter dem Niveau von 2009 befindet, die Jugendarbeitslosigkeit, ebenso wie die Frauenarbeitslosigkeit sinkt, die Industriearbeitslosigkeit zurückgeht und Österreich europaweit über die zweitniedrigste Arbeitslosenquote verfügt, die im 4. Quartal 2010 im Vergleich zum 3. Quartal von 5,1 auf 4,7 Prozent gesunken ist, zeige, so Hundstorfer, dass "die zahlreichen Gegensteuerungsmaßnahmen der Regierung greifen und Wirkung zeigen". ****

Einen besonderen Schwerpunkt setze die SPÖ-geführte Bundesregierung im Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit, so Hundstorfer, der betonte, dass die Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik zur Förderung Jugendlicher um 60 Millionen Euro auf insgesamt mehr als 560 Millionen Euro erhöht wurden. "Das ist sehr viel Geld, aber es ist sehr, sehr gut investiertes Geld", so der Arbeitsminister, der weiter ausführte, dass die zahlreichen Maßnahmen im Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit deutlich Wirkung zeigen und die Ausbildungsgarantie gegriffen habe.

Die Zahl der Lehrverträge sei beispielsweise ebenso hoch wie 2008 und von den insgesamt 131.000 Lehrverträgen seien nur 10.000 in überbetrieblichen Lehrwerkstätten. Die betriebliche Ausbildung sei natürlich auch weiterhin zu bevorzugen. Aktuell gebe es, so Hundstorfer, noch 2.500 freie Plätze in diesen Lehrwerkstätten. So könne die Bundesregierung jedem Jugendlichen innerhalb von 40 Tagen einen Ausbildungsplatz garantieren. Von der "Aktion Zukunft Jugend", dem Förderprogramm speziell für 19- bis 24-Jährige, profitierten im Vorjahr 83.000 Jugendliche und in den ersten beiden Monaten dieses Jahres haben bereits 19.529 Jugendliche über diese Maßnahme einen Arbeitsplatz gefunden.

Mit der "Aktion 6.000" wolle die Bundesregierung eine Antwort auf die "Generation Praktikum" geben. Hundstorfer: "Junge Menschen finden nach ihrer Matura, ihrem Studium oder ihrem FH-Abschluss oft nur prekäre Beschäftigungsverhältnisse." Mit Eingliederungsbeihilfen solle diesen jungen Menschen der Einstieg ins Berufsleben erleichtert werden. Auch für die 16.000 arbeitslosen, meist jungen Menschen ohne Hauptschulabschluss biete die Regierung Hilfen um ihnen durch ein Nachholen des Abschlusses "Grundstartbedingungen" zu geben.

Eingliederungsbeihilfen für ältere Arbeitnehmer

Um dem Anstieg der Arbeitslosigkeit bei den über 50-Jährigen entgegenzuwirken, setze die Bundesregierung auf spezielle Qualifizierungsmaßnahmen, Altersteilzeit und Eingliederungsbeihilfen. Dank der Eingliederungsbeihilfen hätten, so Hundstorfer, bereits in den ersten beiden Monaten des Jahres 2.500 ältere Arbeitnehmer eine neue Beschäftigung gefunden.

Schulungsteilnehmer geben AMS-Kursen sehr gute Noten

"Über 50 Prozent aller Schulungsteilnehmer von AMS-Kursen haben innerhalb von drei Monaten einen neuen Arbeitsplatz gefunden", so Hundstorfer, der weiters auf die hohe Zufriedenheit mit den Schulungen verwies: So haben die Teilnehmer der Schulungen diesen mit durchschnittlich 1,6 auf einer sechsstufigen Skala ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt. "Ich ersuche die Kritiker, jene Zahlen, die direkt von den Betroffenen stammen, zur Kenntnis zu nehmen", betonte der Minister.

Abschließend äußerte der Arbeitsminister Unverständnis für jene, die die Mindestsicherung als "Hängematte" oder "Faulenförderung" bezeichnen: "Sagen Sie das den 270.000 betroffenen Menschen, die am Rande der Armut leben. Sagen Sie das jenen Menschen, die dann durch das AMS von aktiver Arbeitsmarktpolitik profitieren."(Schluss) sv

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