FPÖ-Haider stellt Antrag im Parlament gegen Radfahrverbot am Donau-Treppelweg

Verkehrsministerin Bures soll praktikable Lösung erarbeiten - Wasserstraßenverkehrsordnung ändern

Wien (OTS) - In der gestrigen Sitzung des Nationalrates brachte
der Tourismussprecher des FPÖ-Parlamentsklubs, NAbg. Mag. Roman Haider einen Entschließungsantrag gegen das geplante Radfahrverbot am Donau-Treppelweg ein. Grund dafür: Da der Treppelweg im Winter nicht geräumt werde und gestürzte Radfahrer die VIA Donau und andere private Wegeerhalter deswegen immer wieder mit Klagen bedrohen würden, werde im zuständigen Verkehrsministerium ein Fahrverbot von Oktober bis März überlegt, um jedwede Haftung auszuschließen. "Ich habe größtes Verständnis für die Wegeerhalter, dass sie nicht zur Verantwortung gezogen werden wollen, wenn jemand bei Eis und Schnee den Weg nutzt und stürzt", betonte Haider.

"Ein Fahrverbot ist jedoch der falsche Weg", spricht sich Haider dafür aus, "jedwede Haftung der Eigentümer und Wegeerhalter bei Unfällen auszuschließen." Die dafür zuständige Verkehrsministerin Bures sei aufgefordert, "rasch eine Novelle der Wasserstraßenverkehrsordnung vorzulegen, die eine Nutzung der Treppelwege auf eigene Gefahr vorsieht."

Das drohende Winter-Radfahrverbot steht für den FPÖ-Tourismussprecher zudem im krassen Widerspruch zur erst kürzlich von Wirtschaftsminister Mitterlehner im Tourismusausschuss präsentierten Tourismus-Strategie. "Denn einer der wesentlichen Eckpfeiler dieses Papier ist unter anderem auch der Donau-Radtourismus. Ein Radfahrverbot schadet dem Tourismus entlang der Donau", schloss Haider.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0003