Glücksspielgesetz: Novellierung mit größter Geschicklichkeit

Wien (OTS) - Aufregung über die Glücksspielgesetz-Novellierung 2010, die das Ende der Glücksritter und Spekulanten bedeutet und Mitte Mai vom Nationalrat beschlossen werden soll, herrscht vor allem bei den Vertretern des Automatenverbandes : "Mehr als 1200 Klein- und Mittelbetriebe mit über 10.000 Arbeitnehmern würden nach Auslaufen bestehender Konzessionen vorsätzlich ruiniert."

Es wäre schlecht und traurig, wenn das Aufheulen der Branche nicht vernehmbar wäre!

Wahr ist: Die Novellierung vernichtet nicht EINEN Arbeitsplatz -ganz im Gegenteil: Arbeitsplätze werden seriös, gesetzeskonform, dauerhaft. Es wird streng geschulte und motivierte Mitarbeiter in der Glücksspielindustrie geben, welche sich auch stolz dazu bekennen können.

Gesetzeskonforme Standorte verschwinden mit der Novellierung nicht, sie bleiben, in Zukunft jedoch mit strengen Auflagen und Kontrolle, zum Schutz der Spieler, zum Schutz des Bürgers, zur korrekten steuerlichen Abrechnung (Anbindung an das Bundesrechenzentrum für JEDEN einzelnen Standort).

Dieses neue Glücksspielgesetz ist richtungsweisend. Auch dann -und gerade deshalb - weil der Wildwuchs ein Ende hat, es KEINE unkontrollierten Programme mehr geben darf. Und Spielhallen eben leichter zu kontrollieren sind als Einzelaufstellungen. Die Novellierung schafft zwar einen kleineren Markt, diesen aber kontrolliert und nachhaltig. Das ist gut für den Konsumenten, den Spieler, den Steuerzahler und die Behörden bzw. die Politik. Der Spieler muss verlässlich wissen, dass er nicht über den Tisch gezogen wird und den Gegenwert für seinen Einsatz - Unterhaltung, Spannung, möglichen Gewinn - ehrlich und sicher bekommt.
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