Mitterlehner zeichnet Binder+Co mit Staatspreis Innovation aus

Wirtschaftsminister würdigt Öko-Innovation der Spitzenklasse - Staatspreis-Gewinner Binder+Co entwickelte revolutionäres Recycling-System

Wien (OTS) - Das steirische Unternehmen Binder+Co wurde am Mittwochabend von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner mit dem Staatspreis Innovation 2009 ausgezeichnet. "Öko-Innovationen, wie sie Binder+Co entwickelt, schaffen die Basis für ein intelligentes Wachstum und bringen uns neue Absatzmärkte im Export. Um neu durchzustarten, braucht Österreich gerade jetzt möglichst viele Betriebe, die auf Forschung und Entwicklung setzen", sagte Mitterlehner bei der Preisverleihung in der Schönbrunner Orangerie. Der Erfolg des Staatspreises zeigt sich für Mitterlehner auch an der Teilnehmerzahl, die trotz der Wirtschaftskrise gesteigert werden konnte: Im Jahr 2009 hatten sich 639 Unternehmen um den Staatspreis beworben, das ist ein Plus von elf Prozent gegenüber dem Jahr 2008.

Der Gewinner Binder+Co hat das weltweit erste industrietaugliche System zur Aussortierung von Sonderglas aus Recycling-Glasscherben entwickelt. Ein ausgeklügeltes Sensorsystem vereint den parallelen Einsatz von Farb- und UV-Lichtsensoren und ermöglicht so, das Recyclingglas nach Farbe zu sortieren sowie hitzebeständige Sonderglasqualitäten automatisch auszuscheiden. Der zentrale Vorteil liegt darin, dass das zur Glasproduktion beigemengte Recyclingmaterial erhöht und so der Primär-Rohstoff Glas ressourcenschonender eingesetzt werden kann. "Mit dieser Entwicklung haben wir unsere Position als Weltmarktführer im Glasrecycling-Markt verteidigt", freute sich Binder+Co-Vorstand Karl Grabner.

"Mit dem Staatspreis Innovation würdigt das Wirtschaftsministerium seit 30 Jahren die Innovationsleistungen österreichischer Unternehmen", betonte Mitterlehner. "Gleichzeitig wollen wir damit das öffentliche Verständnis für Forschung, Technologie und Innovation fördern. Durch die eingereichten Projekte wird sichtbar, wie stark die Wirtschaft und jeder Österreicher von Innovationen profitieren kann."

Mit einer Nominierung für den Staatspreis wurden am Mittwochabend folgende Unternehmen ausgezeichnet: Die Infineon Technologies Austria AG (Kärnten), Backhausen interior textiles GmbH (Niederösterreich), Robert Bosch AG, Dieselentwicklung Linz (Oberösterreich), Schunk Bahn- und Industrietechnik GmbH (Salzburg) sowie die Doppelmayer Seilbahnen GmbH (Vorarlberg).

Zudem hat Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl den Sonderpreis ECONOVIUS für das innovativste Kleinunternehmen an die Tyromotion GmbH verliehen. Sie wurde für die Entwicklung eines Roboters zur Neurorehabilitation von Patienten ausgezeichnet.

Weitere Bilder von der Staatspreis-Verleihung sowie Details zu allen Projekten sind auf der Homepage des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend (www.bmwfj.gv.at) abrufbar.

Weitere Bilder abrufbar unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=43&dir=201003&e=20100324_s&a=event

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