Bundeskanzleramt mit "Gütesiegel Betriebliche Gesundheitsförderung" ausgezeichnet

Wien (OTS) - Nur gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können auch ausgezeichnete Leistungen erbringen, weshalb im Bundeskanzleramt (BKA) auf betriebliche Gesundheitsförderung großer Wert gelegt wird. Für diese gesundheitsfördernden Maßnahmen und Aktivitäten, die allen Bediensteten zugute kommen, wurde das BKA heute mit dem "Gütesiegel Betriebliche Gesundheitsförderung" der Wiener Gebietskrankenkasse ausgezeichnet.

"Uns ist es wichtig, das Gesundheitspotential jedes Einzelnen zu verstärken und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz nachhaltig zu verbessern", sagte Ministerialrätin Dr. Ulrike Wimmer-Heller, die die Auszeichnung für das BKA entgegen nahm. Man sei sehr stolz darüber, dass die Bemühungen mit dem Gütesiegel geadelt würden und werde nachhaltig weiter daran arbeiten, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Werkzeug in der Hand haben, um für ihre Gesundheit vorzusorgen.

Im Rahmen des 2005 begonnen Projektes, das seit 2007 im Regelbetrieb läuft, ist im BKA bisher eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt worden. Dazu gehören unter anderen ein tägliches Vitality-Menü in der Betriebsküche, Gesundheitstage und Untersuchungsreihen, eine Wirbelsäulenschule, Sitz-Shiatsu und Pilates sowie ein jährlicher Gesundheitsbericht. Weil Gesundheit auch mit Arbeitsbedingungen, Arbeitsklima und Führungsverhalten zu tun hat, wurde auch ein Führungsmodell erarbeit, in dessen Rahmen Seminare und Coachings für Führungskräfte verpflichtend angeboten werden. Seminare und Workshops zur Stressbekämpfung stehen allen Beschäftigten offen. Für die optimale ärztliche Betreuung der Bediensteten wurde im Sommer 2008 ein Gesundheitszentrum eröffnet. Im Rahmen einer Nachbarschaftskooperation steht hier den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des BKA, der Präsidentschaftskanzlei, des Außen-, des Innen- und des Unterrichtsministeriums täglich ein Arbeitsmediziner sowie einmal im Monat ein Arbeitspsychologe zur Verfügung.

Die mit dem "Gütesiegel Betriebliche Gesundheitsförderung" ausgezeichneten Betriebe seien Vorzeige-Unternehmen, sagte Gesundheitsminister Alois Stöger. "Gerade weil wir von der Reparaturmedizin wegkommen wollen, sind präventive Gesundheitsmaßnahmen am Arbeitsplatz von unermesslichem Wert." Deshalb unterstütze auch die WGKK österreichische Unternehmen bei der Verbesserung von Arbeitsorganisation und der Schaffung besserer Arbeitsbedingungen, betonten die Obfrau der WGKK Mag. Ingrid Reischl und der Gesundheitsreferent des Fonds Gesundes Österreich Dr. Klaus Ropin.

Das Gütesiegel wurde heuer zum sechsten Mal vergeben. Insgesamt fünf Unternehmen wurden diesmal für ihre Gesundheitsmaßnahmen ausgezeichnet.

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