Schulreform: Schluss mit dem Tauziehen um die Macht zwischen Bund und Ländern

Burgstaller: "Schulstandorte selbst gehören gestärkt"

Salzburg (OTS) - Der aktuelle Beschluss der ÖVP-Landtagsklubs zur Reform der Schulverwaltung im Sinne einer Ausweitung der Landeskompetenzen geht - wieder einmal - in die falsche Richtung. Seit Jahren kämpfen Bund und Länder darum, wer künftig wofür zuständig ist. Auf der Strecke bleibt dabei die dringend notwendige Kompetenzübertragung an die Schulen, also gezielte Schulautonomie, wo auch die Personalhoheit zum Gutteil an die Schuldirektoren übertragen wird. ****

Die jetzige Situation ist unerträglich: Von der Bewilligung der Dienstreise bis zu Kuraufenthalten wird alles von der Landesschulverwaltung (bei Pflichtschullehrern) oder vom Bund (bei Bundeslehrern) entschieden. Die Lehrerverwaltung ist der aufwändigste Bereich schlechthin. Daher sollten sich Bund und Länder endlich dazu durchringen, Ergebnisqualität einzuführen, aber Personal-"Hoheit" abzugeben.

Das heißt also: Einheitliche und beweglichere Gesetze, möglichst viel Vollziehung an der Schule selbst, nicht in aufgeblähten Apparaten. (Schluss) sm

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Christian Hacker, Pressereferent, Mobil: +43(664) 85 21 425

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0004