Gesunde Wiener Betriebe im Rampenlicht

WGKK verleiht zum sechsten Mal das Gütesiegel "Betriebliche Gesundheitsförderung"

Wien (OTS) - Es sind prominente PreisträgerInnen, die heute in der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) mit dem Gütesiegel "Betriebliche Gesundheitsförderung" (BGF) ausgezeichnet worden sind: Das Bundeskanzleramt, das Österreichische Produktivitäts- und Wirtschaftlichkeitszentrum, die Sozialversicherungsanstalt der Bauern, die UniCredit Bank Austria AG und last but not least die Volkshilfe Wien.

Gesundheitsminister Alois Stöger gratulierte als einer der Laudatoren den VertreterInnen der Firmen und Institutionen: "Ich weiß, welche Leistungen sie erbracht haben. Und ich gratuliere Ihnen, dass sie die Managementfunktion angenommen haben, die betriebliche Gesundheitsförderung nachhaltig in den Blickpunkt zu rücken." Er sei überzeugt, dass Betriebe, in denen man sich Sorgen um die Gesundheit der MitarbeiterInnen macht, dies auch in ihren Dienstleistungen und Produkten ausstrahlen.

Die Obfrau der WGKK, Ingrid Reischl, betonte, dass "gesunde Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen das Rückgrat für wirtschaftlichen Erfolg sind. Es lohnt sich also, konsequent in ihre Gesundheitsförderung zu investieren und damit das Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu steigern. Davon profitieren die Beschäftigten genauso wie Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen."

Klaus Ropin, Gesundheitsreferent des "Fonds Gesundes Österreich" plädierte in diesem Zusammenhang dafür Gutes zu tun und auch darüber zu reden. Erfreut zeigte er sich, dass mit der Volkshilfe Wien ein Bewerber für das Gütesiegel bereits zum zweiten Mal ausgezeichnet wurde, was für die Beständigkeit der Maßnahmen spricht.

WGKK hilft Betrieben kostenlos

Das Gütesiegel BGF ist eine Auszeichnung des Österreichischen Netzwerkes für Betriebliche Gesundheitsförderung und wird vom "Fonds Gesundes Österreich" unterstützt. Zweck ist es, Unternehmen vor den Vorhang zu bitten, die nachweisen können, dass sie auf die Gesundheit ihrer Beschäftigten besonders achten. Die WGKK vergibt als Wiener Regionalstelle des Netzwerkes das Gütesiegel heuer bereits zum sechsten Mal. Außerdem unterstützt die WGKK schon seit Jahren Firmen, die sich diesem Thema intensiv widmen. Derzeit werden an die 25 Projekte begleitet, die Beratung für die Unternehmen ist kostenlos.

Die heurigen PreisträgerInnen haben ein mannigfaltiges Spektrum an gesundheitsfördernden Programmen vorzuweisen: Das Bundeskanzleramt hat die BGF im Jahr 2008 in den Regelbetrieb übernommen - der Bogen reicht von gesunden Menüs in der Betriebsküche bis hin zu Seminaren zur Stressbekämpfung. Die Bank Austria legt ihre Schwerpunkte auf den Bewegungsapparat und die psychische Gesundheit ihrer ArbeitnehmerInnen. Bei der Sozialversicherungsanstalt der Bauern wiederum steht das Programm MAX für "MitarbeiterInnen X'sundheit". Dahinter verbergen sich Maßnahmen zur Gewichtskontrolle und Suchtprävention genauso wie Vorsorgeprogramme gegen Burnout. Das Österreichische Produktivitäts- und Wirtschaftlichkeitszentrum hat 95 Prozent seiner Beschäftigten bei der Umsetzung der BGF mit im Boot. Besonderes Augenmerk wird auf die individuelle Arbeitsplatzsituation gelegt - Stichwort: Ergonomie und Arbeitssicherheit. Die Volkshilfe Wien wurde bereits 2008 für ihr Engagement in der BGF geehrt. Oberstes Ziel ist die langfristige Erhaltung der Arbeitsfähigkeit am Arbeitsplatz - mit einem starken Fokus auf ältere MitarbeiterInnen.

Rückfragen & Kontakt:

WGKK - Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01 60 122 - 2254
mailto: evelyn.holley-spiess@wgkk.at
http://www.wgkk.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WGK0009