Frauenberger zu ZARA-Report: "Brauchen ein besseres Klima"

ZARA wichtige Partnerin der Stadt Wien in Antirassismusarbeit

Wien (OTS) - Die Wiener Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger unterstrich heute Freitag anlässlich des aktuellen ZARA-Rassismusreports, die Bedeutung der Arbeit des Vereins für Antirassismusarbeit und Zivilcourage. Für Wien, so Frauenberger, sei ZARA eine unverzichtbare Partnerin im Kampf gegen Rassismus. Die Stadt fördere ZARA nicht nur, sondern arbeite mit ZARA im Bereich ganz konkreter Projekte auch intensiv zusammen. Wien sei außerdem aktives Mitglied der europäischen Städte-Koalition gegen Rassismus, betonte sie. ****

Die Wiener Integrationsstadträtin bezeichnete es im Hinblick auf den aktuellen Report aber auch als Gebot der Stunde, auf Bundesebene Zuwanderung und Integration endlich von Sicherheit zu entkoppeln. Frauenberger: "Es muss in der öffentlichen Debatte Schluss sein mit der höchst problematischen Vermengung von Kriminalität und Zuwanderung. Nicht zuletzt deswegen haben wir in Österreich nicht gerade ein integrationsfreundliches Klima. Das ist zweifellos nicht die einzige, aber jedenfalls eine wesentliche Ursachen für Fremdenfeindlichkeit und Rassismus."

"Menschen in nachhaltigen Dialog zu bringen ist auch aktive Antirassismusarbeit"

Weil ein gutes Klima die wirksamste Maßnahme gegen Rassismus sei, setze Wien genau hier an, unterstrich Frauenberger. Grundvoraussetzung dafür sei es, so die Stadträtin, vor allem den gesellschaftlichen Zusammenhalt insgesamt zu stärken. "Mit "Sei dabei" 2010 wollen wir daher die Menschen, egal ob schon lange ansässig oder zugewandert, in einen nachhaltigen Dialog bringen," erläuterte die Stadträtin. Auf diese Weise sollen heuer 100 Projekte für ein gutes Zusammenleben initiiert werden. Hier gehe es ganz wesentlich auch um das Stärken von nachbarschaftlicher Solidarität und Zivilcourage und damit um aktive Antirassismusarbeit, sagte sie. "Wir wollen damit ein breites Bündnis mit allen Wienerinnen und Wienern für Integration und gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit erreichen.

Dass Maßnahmen zur Förderung des Dialogs, einen ganz entscheidenden Beitrag leisten, um Konfliktängste und eine ablehnende Haltung gegenüber ZuwanderInnen zu reduzieren, belegt auch eine aktuelle Studie zum Thema "Xenophobie". Diese Studie ortet bereits auch eine Verbesserung des Klimas in Wien durch die genannten Projekte und Initiativen.

Frauenberger abschließend: "Für jede Form von Rassismus hat Null Toleranz zu gelten. Dafür stehe ich als Integrationsstadträtin, dafür steht Wien und dafür setzt sich Wien aktiv ein, gerade auch in PartnerInnenschaft mit Vereinen wie ZARA. Mein integrationspolitisches Ziel ist es jedenfalls in Vielfalt respektvoll zusammenzuleben und eine gemeinsame Sprache zu sprechen, getragen von einer klaren Haltung gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit." (schluss) gph

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