Kopf: Harte Konsequenzen, wenn auch nur Teile der Vorwürfe stimmen

Objektivität und Seriosität des ORF stehen jetzt auf dem Prüfstand

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Sollte sich auch nur ein Teil der erhobenen Vorwürfe gegen Redakteure des ORF und den ORF selbst in Zusammenhang mit einem angeblichen "Neo-Nazi"-Auftritt bei einer Wahlveranstaltung von FPÖ-Obmann Strache bewahrheiten, sind sofortige Konsequenzen, selbstverständlich auch personeller Natur, zu ziehen." Das erklärt heute, Freitag, ÖVP-Mediensprecher Klubobmann Karlheinz Kopf. ****

Es wäre zweifelsfrei ein Medienskandal erster Klasse, würden sich bewusste politische Manipulation und vorsätzliche Täuschung der Zuseherinnen und Zuseher durch einen Öffentlich Rechtlichen Rundfunk bestätigen. "Allein das, was der ORF in den letzten Stunden selbst zugeben musste, nämlich, dass ein ORF-Redakteur - und wie man annehmen kann mit voller Rückendeckung seines Vorgesetzten -"gebührenfinanzierte Skinheads" um 100 Euro chartert und in einem ORF-Fahrzeug zur betreffenden Veranstaltung hingefahren hat, wirft auf den ORF ein sehr sehr schlechtes Licht", so Kopf.

Es stelle sich die Frage, wie oft und bei welchen Anlässen der ORF bezahlte Akteure in seinen politischen Magazinen auftreten lässt und wie man das am Küniglberg mit den Grundsätzen eines sauberen, der Wahrheit verpflichteten Journalismus zu vereinbaren glaubt. "Objektivität und Seriosität des ORF stehen jetzt am Prüfstand. Wird die Prüfung nicht bestanden, folgen die Konsequenzen", schloss Kopf. (Schluss)

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