Lichtenecker: Mutmaßliche Kartellabsprachen sind riesiger Skandal

Speditionsbrache lag jahrelang in der marktwirtschaftlichen Hängematte

Wien (OTS) - "Die von der Bundeswettbewerbsbehörde aufgedeckten Kartellabsprachen in der heimischen Speditionbranche sind ein Skandal sondergleichen", reagiert die Wirtschaftssprecherin der Grünen, Ruperta Lichtenecker.
Seit Jahren erklärt die Speditionsbranche, dass sie aufgrund des Kostendrucks jede Art von Verteuerung an die Kunden weitergeben müsse. Jetzt zeigt sich, dass sich - so die Erhebungen der Bundeswettbewerbsbehörde über mutmaßliche Absprachen - ein erheblicher Teil der Unternehmen den Markt untereinander aufgeteilt hat und die Preise zulasten der KonsumentInnen und zu Lasten der Wirtschaft künstlich hochgehalten wurden.

Untragbar ist für Lichtenecker, dass auch die Güterverkehrssparte der ÖBB an den mutmaßlichen Absprachen beteiligt sein soll, so Lichtenecker. Aufgrund des Ausmaßes der Absprachen könnten die Strafen mehrere Hundert Millionen Euro ausmachen. Geld, das der Finanzminister in der Budgetsanierung und der Allgemeinheit zugute kommen muss, so Lichtenecker.

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