KfV begrüßt LH Prölls Aktion zur Sicherheit an Eisenbahnkreuzungen

Wien (OTS) - Jährlich passieren rund 160 Unfälle auf Österreichs Bahnübergängen. Vor allem an unbeschrankten Eisenbahnkreuzungen kommt es immer wieder zu Kollisionen zwischen Pkw und Zügen. Der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll kündigte jetzt ein umfassendes Sofortmaßnahmenpaket zur Sicherung der Bahnübergänge in Niederösterreich an. Bei über 370 Eisenbahnkreuzungen sollen die Warnsignale und Sicherheitsvorkehrungen verstärkt und die Übergänge mit weißen und reflektierenden Andreaskreuzen ausgestattet werden. "Wir würden es begrüßen, wenn die ÖBB, die Betreiber der Privatbahnen und die anderen Bundesländer diese Aktion auf ganz Österreich übernehmen würde. Die umfassende Sicherung von Bahnübergängen ist absolut notwendig, denn bei Kollisionen mit Zügen sind Pkw-Lenker immer im Nachteil. Die meisten derartigen Unfälle enden tödlich", betont Othmar Thann, Direktor des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV). Vor allem die so genannten "lane lights", die derzeit nur als Pilotprojekt eingesetzt werden, müssen verstärkt genutzt werden. Dabei handelt es sich um Bodenlichter in der Fahrbahn, die zu blinken beginnen, wenn sich ein Fahrzeug dem Bahnübergang nähert. "Neben der Verbesserung der Warnsignale muss auch an die Pkw-Lenker appelliert werden. Trotz Sicherungsmaßnahmen muss man sich vor dem Queren vergewissern, dass kein Zug kommt. Schlussendlich liegt die Sicherheit in der Hand jedes Einzelnen", schließt Thann.

Wien, 19. März 2010
Rückfragehinweis: Bakk. phil. Elisabeth Gerstendorfer, Kuratorium für Verkehrssicherheit, Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit, Tel.:
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