Gehring: Hände weg von den Familien

Wien (OTS) - Als unzumutbar bezeichnet Präsidentschaftskandidat Rudolf Gehring den neuen Vorschlag von SPÖ-Familienministerin Heinisch-Hosek, dass jetzt bei den "Hausfrauen" gespart werden solle. Dies gelte auch für den ÖVP-Vorschlag, die erst 2008 eingeführte 13. Familienbeihilfe wieder zu streichen.

Gehring: "Wenn jetzt primär bei Frauen, Familien und Kindern gespart werden soll, dann ist das nicht nur ungerecht, weil es gerade die ärmsten Gruppen der Gesellschaft trifft, sondern auch absolut kurzsichtig und gegen die Generationengerechtigkeit, weil die Kinder die Steuerzahler von morgen sind. Wirtschaftlich formuliert will man bei der wichtigsten Zukunftsinvestition sparen."

Insgesamt möchte die Koalition im Bereich "Familie und Jugend" im kommenden Jahr mehr als 230 Millionen Euro kürzen, was zwangsläufig die Familienbeihilfe treffen muss. 2014 soll die eingesparte Summe sogar 484 Millionen betragen. Gehring will ganz vehement gegen solche "Sparaktionen am völlig falschen Ort" Einspruch erheben, sollte er Bundespräsident werden.

Während etwa die Pensionen und Beamtengehälter alljährlich erhöht werden, seien die Familienleistungen seit 2002 eingefroren, betonte Gehring. Die 13. Familienbeihilfe sei also nur eine teilweise Kompensation für den seither eingetretenen Realverlust.

Für Gehring ist die nun geplante Bestrafung für Hausfrauen unerklärlich und fehl am Platz. Statt dass endlich die Diskussion über die Einführung eines Erziehunsgeldes als Entlohnung für einen unverzichtbaren Beitrag zur Volkswirtschaft intensiviert werde, wolle Heinisch-Hosek nun einen weiteren Schritt zur zwangsweisen Verstaatlichung der Kindererziehung setzen. Dies obwohl der Großteil der Österreicher dafür ist, dass Mütter von Kindern im Vorschulalter zumindest großteils daheimbleiben.

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