Betrugsprozess am Wiener Landesgericht

Wiener Linien fordern Rückerstattung der Schadenssumme

Wien (OTS) - Im Wiener Landesgericht finden heute die Einvernahmen in einem Betrugsprozess statt. Vier bei den Wiener Linien tätig gewesene Mitarbeiter sind angeklagt, im Rahmen der Materialbestellung und -lagerung betrügerische Vorgänge getätigt und dadurch einen Schaden in der Höhe von 140.000 Euro verursacht zu haben. Das Controlling der Wiener Linien ist im September 2007 auf verdächtige Vorgänge aufmerksam geworden, hat die vier Mitarbeiter angezeigt und suspendiert und eine umfangreichen Neuordnung der Prozesse im Materialmanagement eingeleitet.

Konkret wird den vier Angeklagten vorgeworfen in Absprache mit einigen ebenfalls angeklagten Mitarbeitern einer Zulieferfirma Bestellungen manipuliert zu haben. In mehreren Fällen soll nur ein Teil des gesamten Bestellwertes geliefert worden sein, den Rest sollen die Beschuldigten in bar untereinander aufgeteilt haben.

Nachdem die Wiener Linien diese Vorgänge selber aufgedeckt und zur Anzeige gebracht haben, hat sich das Unternehmen auch als Privatbeteiligte an den Strafprozess angeschlossen. Ziel ist die Rückerstattung der Schadenssumme. Außerdem wurden die Vorgänge im Bereich der Materialverwaltung auf Grundlage dieser Erfahrung geändert. Durch diese Umstellung greifen Kontrollmechanismen jetzt noch besser.

Ein Urteil wird für 25. März erwartet.

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