Rudas: Auflösung der ÖIAG "besser heute als morgen"

Michaelis agiert fernab jeglicher Realität - Skandalöse Selbstbedienungsmentalität

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas bekräftigte heute, Freitag, ihre Forderung nach Auflösung der ÖIAG. "Und zwar besser heute als morgen", so Rudas. Die ÖIAG sei ein "Relikt, das sich überlebt hat", so die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. Die jüngsten Ereignisse um ÖIAG-Boss Michaelis bezeichnete Rudas als "skandalös". In Zeiten, in denen überall gespart werden muss, gönnt Michaelis seinen Aufsichtsrats-Kollegen eine saftige Bezugserhöhung von bis zu 85.000 Euro. Ähnliches plante Michaelis für die Post-Aufsichtsräte, musste dann jedoch - angesichts des gemeinsamen Widerstandes von Belegschaftsvertretern und von SPÖ-Staatssekretär Josef Ostermayer - zurückrudern. Zynisches Detail: Während Michaelis den Aufsichtsräten Gehaltserhöhungen verschaffen wollte, werden bei der Post Arbeitsplätze eingespart. "Dies zeigt deutlich, wie fernab jeglicher Realität Michaelis agiert. Die Gagen-Erhöhung für seine Freunde aus dem Aufsichtsrat ist eine Verhöhnung der hart arbeitenden Österreicherinnen und Österreicher", so Rudas. Unverständnis äußerte die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin auch angesichts der Aussagen von Finanzminister Pröll. Er möchte bis 2011 an Michaelis festhalten. "Die ÖIAG ist ein kostenverursachendes Relikt, auf das die Republik Österreich und die Steuerzahler verzichten können", fordert Rudas. ****(Schluss) sa

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