Rotes Kreuz: Müssen wir jetzt beim Wasser sparen?

Weltwassertag, 22. März: Österreichische Rotkreuz-Experten sind in sieben Ländern mit Wasserprojekten beschäftigt

Wien (OTS/Rotes Kreuz) - Was haben der Sudan, Osttimor und Äthiopien gemeinsam? In allen drei Ländern ist sauberes Trinkwasser Mangelware und alle drei Länder werden vom Österreichischen Roten Kreuz mit Wasserprojekten unterstützt.

Rotkreuz-Generalsekretär Wolfgang Kopetzky erklärt, warum Wasserprojekte ein Schwerpunkt der österreichischen Rotkreuz-Hilfe sind: "Alle 15 Sekunden stirbt ein Kind an einer Krankheit, die durch verschmutztes Trinkwasser, mangelnde Hygiene oder fehlende sanitäre Einrichtungen verursacht wird. Genau bei diesen Katastrophen setzen wir als international tätige Hilfsorganisation an. Die Bereitstellung sauberen Wassers rettet Leben."

Besorgt zeigt sich Kopetzky über die aufgrund der Budgetsanierung geplanten Einsparungen bei der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe. "Wenn hier - also bei den ärmsten Menschen der Welt - gespart wird, stehen als logische Konsequenz weit weniger Mittel für Projekte wie in Äthiopien oder in Osttimor zur Verfügung", so der Rotkreuz-Generalsekretär.

Die vergangene Woche angekündigten Einsparungen lassen Österreichs internationale Verpflichtung bis 2010 0,51% und bis zum Jahr 2015 0,7% des Bruttoinlandsproduktes für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe aufzuwenden, in weite Ferne rücken.

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