Hauptverband Katholischer Elternvereine solidarisch mit Opfern von Missbrauch und Gewalt

Dachorganisation begrüßt Initiative von Justizministerin und Familien-Staatssekretärin für einen "Runden Tisch" zum Problem des Kindesmissbrauchs

Wien (OTS) - Wien, 16.03.10 (PEW) Der Hauptverband Katholischer Elternvereine Österreichs hat sich am Dienstag mit allen Opfern von sexuellem Missbrauch und Gewalt solidarisch erklärt. "Missbrauch und sexuelle Ausbeutung sind ein gesamtgesellschaftliches Phänomen", so der Präsident des Hauptverbands, Stefan Mandahus. Die Aufklärungswelle der vergangenen Wochen über zurückliegende Fälle grausamer Missachtung der Würde der Kinder, sexuellen Missbrauchs und heute unvorstellbarer Erziehungspraktiken zeige, welchen Schaden das Wegsehen und Vertuschen in Kirche und Gesellschaft angerichtet hat. "Wie konnte das geschehen und so lange verborgen bleiben? In diesem Zusammenhang ist die Rolle aller Beteiligten zu durchleuchten", so Mandahus Der Hauptverband Katholischer Elternverein fordere die Aufhebung der Verjährungsfrist und ein entschlossenes Vorgehen der Justizbehörden.

"Es gilt jetzt sachlich zu analysieren, um Initiativen zur Hilfe und Prävention auf den Weg zu bringen. Wir möchten unsere katholischen Schulpartner ermutigen, den Weg eines "offenen Tisches" weiterzugehen", betonte der Präsident des Hauptverbandes. Wie Kardinal Christoph Schönborn bekundete er seine volle Unterstützung für die Initiative des "Runden Tischs" zum Problem des Kindesmissbrauchs, die Justizministerin Claudia Bandion-Ortner und Familien-Staatssekretärin Christine Marek am Dienstag angekündigt hatten. Die beiden Politikerinnen luden die katholische Kirche und deren Teilorganisationen ein, aktiv am "Runden Tisch" mitzuwirken. (Informationen: Cornelia Franckenstein,Präsidium des Hauptverbands Katholischer Elternvereine Österreichs,Tel.: 0699/159.92.003). (ende)

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