ORF zu FPÖ-Anzeige: Keine Unkorrektheiten des "Am Schauplatz"-Redakteurs

Kassette mit Aufnahmen versiegelt an Staatsanwaltschaft übergeben

Wien (OTS) - Im Zusammenhang mit den von der FPÖ erhobenen Vorwürfen, ein Redakteur der ORF-Sendung "Am Schauplatz" habe Neonazis zu einer Kundgebung von FPÖ-Parteiobmann Heinz-Christian Strache "bestellt" und diese quasi zu - den Strafbestand der Wiederbetätigung erfüllenden - Äußerungen aufgefordert, hält der ORF fest:

Der ORF ist dem Auftrag der Staatsanwaltschaft gefolgt und hat noch heute, am 15. März 2010, die Kassette mit den Aufnahmen der Kundgebung versiegelt zwecks Vorlage ausgefolgt. Versiegelt deshalb, weil damit die größtmögliche Sicherheit auf Wahrung des Redakteurs-Geheimnisses gewährleistet ist.

Abgesehen von dieser formellen Vorgehensweise hat eine ORF-interne Untersuchung ergeben, dass sich der von Heinz-Christian Strache beschuldigte ORF-Redakteur keinerlei Unkorrektheiten zuschulden kommen hat lassen.

Der ORF wartet nun die Entscheidung der Staatsanwaltschaft und des Gerichts ab und behält sich seinerseits allfällige rechtliche Schritte gegen die Anzeige vor.

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