Bures: Elektromobilität "Made in Austria" hat Zukunft

Heute die Weichen für die Zukunft stellen - 2020 ein Viertel der Fahrzeuge mit alternativem Antrieb

Wien (OTS/SK) - "Elektromobilität "Made in Austria" hat Zukunft", so Infrastrukturministerin Doris Bures am Montag bei der Präsentation des Nationalen Einführungsplans Elektromobilität. In diesem Plan sind klare Zielsetzungen für die Einführung von Elektromobilität in Österreich formuliert. Konkret geht es darum, E-Mobilität in Österreich marktfähig zu machen. "Elektromobilität ist ein Umwelt-, ein Verkehrs-, ein Technologie- und ein Energiethema, insgesamt ein ganz zentrales Zukunftsthema und wir stellen heute gemeinsam die Weichen, um die Nase in diesem Bereich vorn zu haben", so Bures. Drei konkrete Bereiche sind im Einführungsplan definiert: Maßnahmen in Forschung und Entwicklung, die Errichtung und Finanzierung der notwendigen Infrastruktur wie z.B. "Stromtankstellen" sowie die Verkehrsplanung. ****

Ziel ist es, im Automobilbereich und in der Zulieferindustrie eine Vorreiterrolle einzunehmen. Das BMVIT unterstützt Forschung, Entwicklung und Produktion in diesen Bereichen und hat die Mittel dafür, wie auch schon 2009, um 50 Prozent erhöht - von 40 auf 60 Millionen Euro. Zwei Drittel davon werden in die Forschung an alternativen Antriebssystemen investiert, "hier besteht eine klare Schwerpunktsetzung", so die Infrastrukturministerin.

Kooperation für E-Mobilität bereits im Gange

Bis 2020 sollen 900.000 Hybrid-Fahrzeuge und 130.000-150.000 Elektro-Autos auf Österreichs Straßen fahren, also ein Viertel der 4,3 Millionen zugelassenen Fahrzeuge. "So wird der CO2-Ausstoß um sieben Prozent reduziert", so Bures, die Grund zum Optimismus hat:
"Die Zusammenarbeit zwischen Industrie, Forschung, Entwicklung und Politik in Österreich funktioniert gut - die Voraussetzung für Erfolg." Die vom Verbund koordinierte Plattform Austrian Mobile Power etwa verbindet bereits wichtige Partner in Forschung und Produktion. Ein wichtiges Projekt ist emporA, das zum Ziel hat, Leuchtturmprojekte in der Elektromobilität zu fördern.

Die Anwender für E-Mobilität sind z.B. Pendler - in Österreich pendeln 1,9 Millionen Menschen durchschnittlich 20 Kilometer - und junge Menschen, da das Mobilitätsverhalten schon sehr früh geprägt wird. Die größte Flotte der Elektromobilität existiert bereits - die Bahn. In Zukunft werden Elektromobilität im öffentlichen Verkehr und im Individualverkehr verstärkt miteinander verknüpft.

Bei der Präsentation sprachen auch Anton Plimon, Geschäftsführer des AIT, Peter Reif, Präsident von Magna E-Car-Systems, Gabriele Lutter, Vorstandssprecherin der ÖBB-Personenverkehrs AG, Harald Plöckinger, Vorstand der KTM Power Sports AG sowie Verbund-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Anzengruber.

"Seit 1,5 Jahren ist der Automobilbereich in einem Strukturwandel begriffen und wir wollen das als Chance nützen.
Wir müssen die Kräfte noch stärker bündeln, um europaweit und global im Spitzenfeld zu bleiben", so Bures abschließend. (Schluss) bj

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