BZÖ-Bucher: Nowotny verschließt Augen vor Nationalbank-Privilegien

Krise in Österreich noch nicht vorbei - rot-schwarze Belastungslawine trifft alle Österreicherinnen und Österreicher

Wien (OTS) - BZÖ-Bündnisobmann Josef Bucher kritisiert, dass Nationalbank-Gouverneur Ewald Nowotny die Augen vor den OeNB-Privilegien völlig verschließt. "Wenn Nowotny meint, es gebe keine spezielle Privilegienproblematik, sagte er die Unwahrheit. Erstens ist die OeNB in Rot und Schwarz aufgeteilt. Zweitens beträgt die jährliche Durchschnittspension eines Nationalbank-Mitarbeiters von der Reinigungskraft bis zum Generaldirektor über 70.000 Euro. Drittens erhalten die OeNB-Mitarbeiter, die nach 1998 eingetreten sind, über den Betrag der Betriebspensionen genauso viel, wie ihre Kolleginnen und Kollegen, die vorher eingetreten sind. Die rot-schwarze Bundesregierung und die Nationalbank-Führung sollen diese ungerechtfertigten Privilegien schleunigst abstellen", so Bucher in einer Reaktion auf die heutige ORF-Pressestunde.

Nowotny habe weiters die Befürchtungen des BZÖ bestätigt, dass die Wirtschaftskrise in Österreich noch länger andauern und die Konjunktur heuer nochmals einbrechen werde. "Die von Faymann und Pröll angekündigte Belastungslawine ist völlig falsch und trifft alle Österreicherinnen und Österreicher. Anstatt endlich Reformen anzugehen und in der aufgeblähten Verwaltung sowie bei der Politik zu sparen, werden die Bürgerinnen und Bürger mit neuen und höheren Steuern sowie Leistungskürzungen von Rot und Schwarz geschröpft", kritisiert der BZÖ-Bündnisobmann.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0002