ÖSTERREICH: Rosenkranz stürzt in Umfrage ab

Gegen Fischer nur noch bei 16 Prozent - 63 Prozent sehen FPÖ-Kandidatin in der "Nähe von NS-Gedankengut

Wien (OTS) - Auch nach ihrer Erklärung zu Verbotsgesetz und NS-Verbrechen bleibt FPÖ-Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz in der Defensive, berichtet die Tageszeitung ÖSTERREICH (Samstag-Ausgabe). In der aktuellen Gallup-ÖSTERREICH-Umfrage (800 Befragte) erreicht Rosenkranz im Direkt-Vergleich mit Bundespräsident Heinz Fischer nur noch auf 16 Prozent - Fischer hingegen auf 84 Prozent. Vor zwei Wochen war Rosenkranz gegen den Bundespräsidenten noch auf 21 Prozent gekommen.

Und nicht nur das: Rosenkranz ist nach der Debatten der letzten Wochen theoretisch nur für 20 Prozent der Österreicher wählbar, 72 Prozent antworten auf die Frage "Ist Barbara Rosenkranz für Sie grundsätzlich wählbar?" mit nein. Auch bei den von FPÖ-Chef Strache anvisierten ÖVP-Wählern kommt sie nicht an: Nur 18 Prozent der VP-Wähler können sich theoretisch vorstellen, die FPÖ-Kandidatin zu wählen.

Warum ist leicht erklärt: Die Österreicher sehen Rosenkranz mehr als kritisch: Die Frage "Glauben Sie, dass Barbara Rosenkranz dem nationalsozialistischen Gedankengut nahe steht" beantworten sage und schreibe 63 Prozent mit ja und nur 20 Prozent mit nein.

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