Schieder: Bosnien-Herzegovina auch finanzpolitisch bei positiver Entwicklung unterstützen

Staatssekretär bei Vienna Economic Talks - Meet Bosnia and Herzegovina in Vienna

Wien (OTS/BMF) - "Bosnien-Herzegovina und Österreich sein einander seit Jahren wichtige Partner und auch in der aktuell sehr schwierigen Phase in der sich die Weltwirtschaft befindet, hat sich gezeigt, wie wichtig und stabil diese Partnerschaft geworden ist", so Finanzstaatssekretär Andreas Schieder am Donnerstag bei der Eröffnung des "Vienna Economic Talks - Meet Bosnia-Herzegovina in Vienna". Trotz der Folgen der Krise sehe Österreich weiterhin einen starken Anstieg der Importe aus Bosnien bei klassischen Lohnfertigungswaren auf der einen Seite. "Auf der anderen Seite ist Österreich einer der wichtigsten Handelspartner Bosniens weltweit und mit 1,5 Milliarden Euro der größte Investor."

Vor allem die Bereiche Infrastrukturausbau, der Ausbau des Tourismus in Bosnien-Herzegovina sowie die Modernisierung der Industrie und Umwelttechnologien stellen für österreichische Unternehmen einen großen Markt dar. "Aber natürlich gibt es mit einem relativ jungen Staat auch viele wichtige Fragen der legistischen Zusammenarbeit zu klären. Ein Punkt hierbei sind finanzielle Abkommen auf bilateraler Ebene, wo wir laufend in Kontakten stehen", verwies Schieder etwa auf die Rahmenabkommen für die finanzielle Kooperation und die Rahmenabkommen für die Gewährung österreichischer Soft Loans.

"Wir müssen den positiven Weg fortsetzen und Bosnien-Herzegovina eine europäische Perspektive bieten. Dafür ist eine weitere Ratifizierung des Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommens ein wichtiger Schritt, ebenso wie der Visadialog und die Wahlen in Bosnien im Herbst. Natürlich wünschen wir uns alle, dass diese ein klares Signal für mehr Stabilität bieten. Damit aus dem Hohen Repräsentanten ein EU-Sonderbeauftragter wird und damit das mittelfristige Ziel des Beitrittsantrags näher rückt."

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