Lopatka: Für Beibehaltung der Ausfuhrförderung

Stopp würde laut WIFO zu Exportausfall von 2,7 Milliarden Euro führen

Wien (OTS) - Die heimische Exportförderung habe eindeutig bedeutende wirtschaftliche und beschäftigungsfördernde Effekte und dürfe darum keinesfalls eingestellt werden, betonte heute Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka im Hauptausschuss des Parlaments.
Das BMF ist beauftragt, die Exportförderung in regelmäßigen Abständen hinsichtlich ihrer Auswirkungen zu prüfen.
"Zwei Studien belegen nun eindeutig, wie wichtig es ist, die Ausfuhrförderung beizubehalten", so Lopatka.
Eine WIFO-Umfrage zeigt auf Basis einer durchgeführten Unternehmensbefragung, dass Exportgarantienehmer verstärkt in risikoreiche Regionen investieren und exportieren, höher qualifizierte Mitarbeiter beschäftigen und ein stärkeres Exportwachstum angeben als andere vergleichbare Unternehmen.
"Die Bundeshaftungen fördern somit die regionale Diversifikation österreichischer Exporte und Direktinvestitionen in stark wachsende Märkte", so der Finanzstaatssekretär.
Sollten Exportgarantien eingestellt werden, so würde das laut WIFO-Analyse wesentliche Auswirkungen nach sich ziehen:
Es würde zu einem unmittelbaren Exportausfall in der Höhe von 2,7 Milliarden Euro kommen, das sind 2,2% der Exporte. Langfristig - auf 10 Jahre gerechnet - würden Exporte durch Folgewirkungen sogar um 2,6% reduziert.
Das reale Bruttoinlandsprodukt würde durch den Entfall der Ausfuhrförderung im ersten Jahr um 0,5% sinken. "Darüber hinaus würde die Beschäftigung laut WIFO im ersten Jahr um 8.400 Personen, das sind 0,3% der Beschäftigten schrumpfen, die Arbeitslosigkeit würde steigen. Gerade in Krisenzeiten muss das verhindert und die Exportförderung somit dringend erhalten werden", so Lopatka.

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