Krainer über weitere 40 Millionen Hypo-Verlust: LH Pröll auf Dörflers Spuren

Lückenlose Aufklärung und Spekulationsverbot im öffentlichen Bereich gefordert

Wien (OTS/SK) - Laut der Tagszeitung "Der Standard" hat Niederösterreich auch bei Bernard Madoff Geld verloren - konkret handelt es sich um 40 Millionen Euro Wohnbaugeld, die bei Madoff verspekuliert wurden. "Da stellt sich die Frage, wie lange Finanzminister Pröll seinem Onkel noch dabei zusehen will, wie er in die Fußstapfen Dörflers tritt", so der SPÖ-Finanzsprecher. Im Juni 2008 war die Hypo Niederösterreich mit 40 Millionen Euro in den Madoff-Zubringerfonds Alpha Prime eingestiegen, Ende 2008 wurden die Investitionen wertlos. Auch die Nationalbank kritisiert das Vorgehen der Hypo Investmentbank, im speziellen deren Risikomanagement und interne Kontrolle. ****

Niederösterreich habe bereits hunderte Millionen Euro verspekuliert und sogar Kredite aufgenommen, um damit spekulieren zu können. "Wir verlangen lückenlose Aufklärung nicht nur dieses, sondern jedes Verlusts der Hypo, der Fibeg, der NUA und aller anderen Landesgesellschaften durch Spekulation", fordert der SPÖ-Finanzsprecher. "Spekulationen mit Steuergeld muss ein für allemal ein Ende gesetzt werden", betonte Krainer, der ein Spekulationsverbot im öffentlichen Bereich und bessere Regeln für den Finanzmarkt fordert. (Schluss) bj

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