AMS zu OTS 0171: Kein Zwang zur Anstellung von Trainern in Kursmaßnahmen

Wien (OTS) - "Falschinformationen werden nicht dadurch wahrer,
dass sie ständig wiederholt werden", entgegnet Herbert Buchinger, Vorstandsvorsitzender des AMS Österreich der von der Vereinigung österreichischer Berusforientierungs- und Arbeitswelt-TrainerInnen (VÖBAT) aufgestellten Behauptung, das AMS übe einen Zwang zur Anstellung von TrainerInnen in seinen Kursen aus.

Das Arbeitsmarktservice übe keinen Zwang zur Anstellung von TrainerInnen in seinen Kursen aus. Das AMS verlange von den Kursanbietern lediglich sich zu entscheiden, ob sie mit selbständigen TrainerInnen als Subunternehmer oder mit eigenem Personal die Kurse abwickeln wollen. Für eigenes Personal der Schulungseinrichtungen überprüfe das AMS allerdings die Einhaltung arbeits- und lohnrechtlicher Bedingungen, so Buchinger.

Von einer Massenflucht von TrainerInnen aus AMS-Maßnahmen könne daher keine Rede sein. Es ist noch nie vorgekommen, dass auf Kursausschreibungen des AMS keine Angebote gelegt worden wären. Auch deute die Zahl der SchulungsteilnehmerInnen, die noch immer bei über 80.000 liegt und damit um ca. 25.000 über dem Vorjahresniveau, keineswegs auf Engpässe bei der Bereitstellung von Kursen hin.

Die Massenflucht von TrainerInnen aus AMS-Maßnahmen entspringe also eher einem Wunschdenken der VÖBAT, einer kleinen Splittergruppe von BerufsorientierungstrainerInnen, die nach der "Rosinentheorie" alles zugleich haben wollen: Die Sicherheit kollektiver Lohnfestsetzung, wie sie ein Dienstverhältnis bietet, und die Freiheit und Steuergestaltungsmöglichkeit, wie sie eine selbständige Erwerbstätigkeit bietet, so Buchinger abschließend.

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