JUGENDVERTRETUNG: 10 Jahre Bologna - kein Grund zu Feiern

Politik muss Probleme endlich ernsthaft angehen und in Bildung investieren!

Wien (OTS) - Die Bundesjugendvertretung (BJV) betont, dass das 10-Jahres-Jubiläum des Bologna-Prozesses für die Studierenden keinen Grund zum Feiern bedeute, wie auch die angekündigten Protestaktionen zeigen: "Überfüllte Hörsäle, Knock-out-Prüfungen, finanzielle Belastung und unzumutbare Betreuungsverhältnisse, das sind nur einige Punkte, die zeigen, unter welchem Druck die Studierenden stehen. Die schlechte Umsetzung des Bologna-Prozesses hat diese Situation noch zusätzlich verschärft", erklärt BJV-Vorsitzende Rodaina El Batnigi. Die BJV fordert die Politik auf, den Bologna-Gipfel zum Anlass zu nehmen, sich endlich ernsthaft mit den Problemen auseinander zu setzen. Insbesondere brauche es einen neuen Zugang zu Universitäts-und Bildungspolitik: "Obwohl Bildung als wesentliches Mittel gegen Armut und Arbeitslosigkeit gilt, werden junge Menschen in Österreich hier kaum gefördert - im Gegenteil, die Politik rühmt sich damit, wie man möglichst viele Studierende gar nicht erst an die Universitäten zulässt. Auch die neue Wissenschaftsministerin schlägt in diese Kerbe", kritisiert El Batnigi.
Die BJV fordert ein gesamtheitliches Bildungskonzept, das gegen die soziale Selektion vorgeht. "Der Hochschulzugang muss auf allen Ebenen kostenlos, frei und offen sein. Bildung muss endlich ausreichend gefördert werden, hier ist eine wesentliche finanzielle Aufstockung schon längst überfällig", so El Batnigi abschließend.

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