490.000 Österreicher und Österreicherinnen sind von der Rezeptgebühr dauernd befreit

Anträge auf Befreiung können so wie bisher persönlich oder per Post beim zuständigen Krankenversicherungsträger gestellt werden

Wien (OTS) - Anträge auf Befreiung von der Rezeptgebühr können von den Versicherten so wie bisher üblich entweder schriftlich (per Post oder Telefax) oder durch persönliche Vorsprache bei einem Krankenversicherungsträger gestellt werden. Damit stellt der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger eine entsprechende Meldung in einer grossen Tageszeitung klar, wonach Anträge auf Befreiungen von der Rezeptgebühr nur noch online über das Internet gestellt werden können. Eine Einschränkung auf die Antragstellung im Internet war und ist nicht vorgesehen. Auf Wunsch wird dem Versicherten über telefonische Anfrage ein Antragsformular und ein Informationsblatt per Post zugesendet. Um diesen Weg zu verkürzen kann das Antragsformular aber auch im Internet heruntergeladen werden und kann dann ausgefüllt an den zuständigen Krankenversicherungsträger per Post oder per Telefax übermittelt werden. Im vergangenen Jahr waren rund 490.000 Versicherte - Personen mit geringem Einkommen - von der Rezeptgebühr dauernd befreit.
Die Sozialversicherung garantiert unabhängig von Alter, Einkommen, sozialer Herkunft und Bildung hochwertige Gesundheitsversorgung und eine sichere Pensionsvorsorge. Aktuell sind rund 8,2 Millionen Menschen anspruchsberechtigt (Versicherte und mitversicherte Angehörige). Der Behandlungsanspruch aus der Krankenversicherung wird beim Arzt durch das e-card-System angezeigt: Die e-card als Schlüsselkarte enthält keine medizinischen Daten, ermöglicht dem Arzt aber die Überprüfung des Versicherungsstatus eines Patienten bzw. einer Patientin und die Nutzung weiterer Services. Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ist das organisatorische Dach über der solidarischen Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung Österreichs.

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