AUF-Herbert: Fragwürdige und zweifelhafte Prozessführung im Kremser Strafverfahren

Gebotene Sachlichkeit und Unparteilichkeit offenkundig nicht gegeben

Wien (OTS) - Die offensichtlich unobjektive und von einer einseitigen Meinungsbildung geprägte Haltung von Richter Manfred Hohenecker im Kremser Strafprozess lasse für den angeklagten Polizisten im weiteren Verlauf des Verfahrens nichts Gutes erwarten, reagierte heute der Bundesvorsitzende der AUF (Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher), FPÖ-NAbg. Werner Herbert, auf entsprechende Medienberichte.

"Offensichtlich verwechselt hier Richter Manfred Hohenecker seine Aufgabenstellung im Gerichtsverfahren mit jener des Staatsanwaltes", so Herbert weiter. "Es ist doch sehr befremdlich, wenn derjenige, welcher als Richter objektives Recht sprechen soll, im laufenden Verfahren von Vornherein zu verstehen gibt, dass er den Aussagen des angeklagten Polizisten ohnedies keinen Glauben schenkt und ihm sogar unterstellt "auf Kampf" und "auf Adrenalin", ja sogar "auf der Jagd" nach den beiden Einbrechern im Supermarkt gewesen zu sein."

Eine derartige Prozessführung sei nicht nur verfahrensrechtlich höchst bedenklich, sondern lasse auch massive Zweifel an der Unvoreingenommenheit und der Objektivität von Richter Manfred Hohenecker aufkommen. "Wie immer man das Verhalten des angeklagten Polizisten im laufenden Kremser Strafprozess auch moralisch bewerten möchte - eine derartig einseitige und voreingenommene Prozessführung hat sich wahrlich niemand verdient", schließt Herbert

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