AVL DiTEST mit Hybridmesstechnik zu Staatspreis Verkehr 2009 nominiert

Innovationen sichern steirischem Kfz-Prüftechnikspezialisten gute Geschäftsentwicklung

Graz/Wien/Wolfsburg (OTS) - Eine neue Herausforderung in der Fahrzeug-Wartung birgt der in Hybridautos verwendete Kombi-Antrieb durch Stromaggregat und Benzinmotor. Die Entwicklung eines sicheren Systems zur Prüfung dieses Motors durch das Grazer Unternehmen AVL DiTEST, einem der weltweit führenden Anbieter von Fahrzeugprüftechnik, wurde nun mit speziellem "Technologie-Lorbeer" aus Wien gewürdigt. Das innovative Messinstrument AVL DiHybrid ist zum Österreichischen Staatspreis Verkehr 2009, der höchsten Auszeichnung des Bundesministeriums für Verkehr Innovation und Technologie nominiert. Mit dieser technischen Lösung, die AVL DiTEST für die Volkswagen AG entwickelte, können Kfz-Techniker die Isolierung von Stromkreisen, die mehrere hundert Volt führen, nunmehr sicher überprüfen. Staatspreis-Vergabe ist am 17. März im Wiener Museumsquartier, "aber schon die Nominierung ist, nicht zuletzt angesichts der namhaften Konkurrenz, für uns ein großer Erfolg", freut sich AVL DiTEST-Chef Dipl.Ing. Gerald Lackner.

Die Autoindustrie arbeitet mit Hochdruck an neuen Hybridfahrzeugen. Der kombinierte Verbrennungs- und Elektroantrieb schont die Umwelt, doch bringt er auch neue Bedürfnisse bei Service und Wartung mit sich. Bisher haben sich damit allerdings nur wenige Fahrzeug-Hersteller beschäftigt. Gerald Lackner sieht hier neue Herausforderungen auf den Automotive Aftersales-Markt zukommen: "In Zukunft werden sicherlich weitere Entwicklungen in der Hybrid-Messtechnik von Nöten sein, wie etwa im Bereich Energiespeicher und Batterien sowie zur Fehlersuche im Energiemanagement der Fahrzeuge." Seine, mit der Volkswagen AG als renommiertem Kunden begonnene Vorreiterrolle im Hybrid-Sektor, möchte das Grazer Unternehmen jedenfalls weiterverfolgen: "Die Staatspreisnominierung ist da ein großer Ansporn", zeigt sich der Vorsitzende der AVL DiTEST-Geschäftsführung tatendurstig.

Innovation als Umsatzbringer

Das neu entwickelte Messinstrument AVL DiHybrid erkennt Überspannung und spürt Isolationsfehler im Hochspannungskreis auf. So können lebensgefährliche Stromschläge verhindert werden. Das Modul wird per USB an einen PC oder Laptop angeschlossen und gesteuert. Bereits im März 2010 werden die ersten 100 AVL DiHybrid Geräte ausgeliefert. Der deutliche Markt-Trend in Richtung Hybridfahrzeuge wird damit erstmals auch in der weiteren Business-Planung des Grazer High-Tech-Unternehmens manifest. AVL DiTEST-Chef Lackner: "Wir sehen die hybride Fahrzeug-Messtechnik mittelfristig als wesentliches Standbein für unser Unternehmen."

Positive Geschäftsentwicklung 2009

Gemeinsam mit den in Auslieferung befindlichen Messtechnik-Modulen für konventionelle Fahrzeuge und dem Entwicklungsauftrag für die Hybrid-Messtechnikgeräte beläuft sich das mit der Volkswagen AG erwartete Geschäftsvolumen auf einen zweistelligen Euro-Millionenbetrag. Eine F&E-Quote von nicht weniger als 19 Prozent - gemessen am Nettoumsatz - im abgelaufenen Jahr macht deutlich, wie stark Neuentwicklungen das Businessmodell des österreichischen Fahrzeugprüftechnik-Spezialisten treiben.

Diese Unternehmensphilosophie hatte auch erheblichen Anteil daran, dass AVL DiTEST im Jahr 2009 einen Umsatz von 38,1 Millionen Euro erwirtschaften konnte, sagt Lackner: "Wir freuen uns sehr über diesen guten Wert. Damit ist es gelungen, dass wir - trotz des international herausfordernden Marktumfeldes am Fahrzeugsektor - unser prognostiziertes Umsatzziel für das Vorjahr nur um 3% verfehlt haben. Beim EBIT haben wir sogar eine hundertprozentige Punktlandung geschafft und damit unseren ehrgeizigen Plan auch erfüllt." Als Teil der AVL-Gruppe beschäftigt AVL DiTEST heute gemeinsam mit den internationalen Tochtergesellschaften 201 Mitarbeiter, davon 71 in Österreich (Graz).

Über AVL DiTEST

AVL DiTEST (www.avlditest.com) ist Teil der AVL-Gruppe. In der Automobilbranche gelten die Entwicklungen der steirischen Kfz-Diagnose- und Messtechnik-Spezialisten als technologischer Maßstab. Automobilhersteller wie VW, BMW, der österreichische Motorradhersteller KTM sowie die großen Prüfanstalten wie TÜV oder DEKRA vertrauen auf das technische Know-how aus Österreich. Schon zweimal in der 11-jährigen Unternehmensgeschichte gewannen die Steirer den Innovationspreis des deutschen Handwerks.

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