ÖAMTC: Worauf man beim Kauf eines richtigen Kindersitzes achten sollte, Teil 3

Club engagiert sich seit Jahren für mehr Kindersicherheit - auch mit internationalem Erfolg

Wien (OTS) - Die Wahl des richtigen Kindersitzes fürs Auto ist ein wichtiger Beitrag für mehr Kindersicherheit. Der ÖAMTC testet alljährlich neue am Markt befindliche Produkte. Alle Resultate zu diesen Tests können unter www.oeamtc.at/kindersitze abgerufen werden und bieten hilfreiche Infos beim Kindersitzkauf. Wer beim Kindersitzkauf alles richtig machen will, für den hat ÖAMTC-Kindersitzexperte Steffan Kerbl einige Tipps:

* Zeitgemäße Sitze verwenden: Beim Kauf ist zu prüfen, ob der Kindersitz der erforderlichen ECE-Regelung entspricht. Auf jedem ECE-geprüften Sitz ist eine Lasche oder ein Aufkleber, die anzeigen, ob der Sitz nach der aktuellsten Version der ECE 44 geprüft wurde. Beginnt die lange Zahl unterhalb des eingekreisten E mit 04, handelt es sich um die aktuellste Version der ECE-Regelung. Erlaubt sind auch Sitze, die der Version 44/03 entsprechen, wenn sie in den ECE-Gruppen 0, 0+ und I mit einem sitzeigenen Gurtsystem (Hosenträgergurt) oder einem Fangkörper ausgestattet sind. In Kürze tritt eine Gesetzesnovelle in Kraft, die den Verkauf und die Verwendung älterer Kindersitze betrifft. "Wer unsicher ist, ob er seinen Kindersitz noch mit gutem Gewissen weiter verwenden kann, wendet sich am besten an die Spezialisten bei den ÖAMTC-Dienststellen", rät der Experte.

* Immer Kaufberatung einholen: Wenn man nicht sicher ist, wie man den Kindersitz richtig einbaut, kann man sich ebenfalls beim ÖAMTC beraten lassen. "Wichtig ist nicht nur die Sicherheit, sondern auch, dass sich das Kind in seinem Sitz wohlfühlt", sagt der ÖAMTC-Techniker. An den Stützpunkten des Clubs läuft bis Ende März eine Schwerpunktaktion mit Minus 20 Prozent auf alle Kindersitze.

* Kind und Auto immer zum Kindersitzkauf mitbringen. Nur so lässt sich feststellen, ob das Kind gut in den Sitz hineinpasst und ob die baulichen Vorraussetzungen im Auto stimmen.

* Bei Selbsteinbau: Die Hinweise des Fahrzeugherstellers in der Montageanleitung sind unbedingt zu berücksichtigen.

Kinder im Fokus - das Engagement des ÖAMTC für mehr Sicherheit auf den Straßen

Von klein auf informieren. Dem ÖAMTC ist die Aufklärungsarbeit in Kindergärten und Schulen ein ganz besonderes Anliegen. So führt der Club beispielsweise in Kooperation mit AUVA, österreichischen Landesschulräten und der Exekutive seit beinahe 25 Jahren speziell auf verschiedene Altersstufen angepasste Kinder-Verkehrserziehungsprogramme durch. Jährlich nehmen rund 98.000 Kinder an einem Verkehrserziehungsprogramm des ÖAMTC teil.

Auch international konnte der ÖAMTC erst kürzlich einen großen Erfolg verbuchen. ÖAMTC-Präsident Werner Kraus setzt sich in seiner FIA-Funktion (Präsident der FIA-Region 1 - Europa, Naher Osten und Afrika) seit Jahren für internationale Maßnahmen in der Verkehrssicherheit ein. 96 Prozent der Verkehrsunfälle, bei denen Kinder getötet werden, passieren in Entwicklungs- und Schwellenländern, alle drei Minuten stirbt ein Kind im Straßenverkehr. Nun wurde von der UNO die "Decade of Action for Road Safety" offiziell in New York ausgerufen - ein Grundstein dafür, dass dieses weltweite Problem von den politisch Verantwortlichen in Angriff genommen wird.

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